Smart-TV, Smartphone, Tablet und MID

Vernetzte TVs - Apps und Internet in XXL

27.12.2011 von Reinhard Otter

Die Flat-TVs der neuesten Generation gehen online und spielen mit Apps. Doch erst die Kooperation von Smart-TV und Smartphone, Tablet oder MID integriert den Fernseher nahtlos in Heimnetzwerk und Internet.

ca. 2:05 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
  1. Vernetzte TVs - Apps und Internet in XXL
  2. Fotos und Musik zum TV beamen
  3. Fernsehen auf dem Smartphone
  4. TV per Smartphone steuern
Apps & Internet in XXL
Apps & Internet in XXL
© connect

Früher hatten Fernseher einen Tuner eingebaut, ließen sich über ein mehr oder weniger schlichtes Menü steuern und boten der Übersichtlichkeit halber eine Senderliste, um die Reihenfolge der Programme zu sortieren. Heute hören die Nachfolger dieser Geräte-Dinos auf den Namen "Smart-TV". Aus dem einzelnen Analogtuner sind drei digitale Empfangsteile plus Netzwerkfunktion geworden, das Menü wich einer interaktiven App-Plattform mit Konfigurations-Assistenten.

Ein Hauptmenü namens Smart Hub

Kaum ein TV-Hersteller hat den Wandel vom Fernseher zum Smart-TV bislang so konsequent umgesetzt wie Samsung. In der neuesten Gerätegeneration fällt ad hoc der zentrale "Smart Hub" auf. Er wirkt wie die vergrößerte, quer gelegte Menüoberfläche eines Smartphones - und soll genau das sein. Der Begriff "Smart-TV" steht, analog zu den schlauen Mobiltelefonen, für die Verschmelzung des klassischen Fernsehens mit Onlineanwendungen und dem Austausch von Inhalten übers Netzwerk. Der Smart Hub fasst all diese Anwendungen in einer Bedienoberfläche zusammen. Er bietet von den Geräteeinstellungen über den elektronischen Programmguide bis hin zu Online-TV-Mediatheken, Video-on-Demand-Diensten oder Internetbrowsern Zugang zu allen Funktionen des Smart-TVs. Von hier ruft man die Tagesschau-App auf, startet Filme bei "Maxdome" oder stöbert im TV-Programm der nächsten Tage.

Dabei ist das Hauptmenü, ähnlich wie bei einem Smartphone, frei gestaltbar. Samsung hat einige populäre Anwendungen vorinstalliert, weitere Internetdienste und TV-Apps kann man über ein spezielles Menü dazu laden. Regelmäßig kommen neue Anwendungen hinzu.

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Fotos und Videos - per Netzwerk auf den TV

Nicht nur das Internet und klassisches Fernsehen spielen im Smart-TV eine Rolle. Er ist auch fester Bestandteil des Heimnetzwerkes. Man verbindet ihn ebenso selbstverständlich mit dem Internet-Router wie mit der Satellitenschüssel oder der Kabeldose. Über die Netzwerkverbindung hat er auch Zugang zu allen anderen Geräten im Netzwerk, etwa dem Computer im Arbeitszimmer oder einer Netzwerk-Festplatte, auf der Urlaubsbilder sowie die Musik- und Videosammlung der ganzen Familie lagern. Auch diese Inhalte kann der Smart-TV übers Netzwerk abrufen. Samsung fasst diesen Medienaustausch unter dem Begriff AllShare zusammen. Alle netzwerkfähigen Produkte des Herstellers bieten darüber einfache Möglichkeiten, um Medieninhalte über das Heimnetzwerk auszutauschen und auf dem Fernseher oder mit der HiFi-Anlage wiederzugeben.

Smarte Netzwerk-Kommandeure

Komplett ist die smarte Versammlung allerdings erst, wenn sich ein passendes Steuerungsgerät einklinkt: das Smartphone. Alle aktuellen Smart-TVs lassen sich über das Heimnetzwerk steuern, für sämtliche Samsung-Smartphones und einige Geräte anderer Hersteller gibt es Kontroll-Apps, die klassische Infrarot-Fernbedienungen größtenteils aufs Altenteil schicken. Die Steuerung via Netzwerk hat klare Vorteile: Bilder oder Videos lassen sich so auch direkt vom Smartphone via WLAN auf den TV-Schirm schicken. Anders herum schicken Samsung-TVs etwa auch Teile des Smart-Hub-Menüs so auf den Touchscreen des Smartphones, dass sich die Funktionen über den Touchscreen steuern lassen, ohne dass man den Fernseher sehen muss. Wir erklären, wie die Steuerung der Audio-/Video-Anlage per Smartphone im Einzelnen funktioniert und welche Kooperationen die verschiedenen Geräte sonst noch eingehen.

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