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Smart Home: Clever heizen und Geld sparen

Aqara W600 im Test: Zweigleisig steuern

Das Aqara Heizkörperthermostat W600 unterstützt sowohl den Funkstandard Zigbee als auch Thread. So können Sie es in verschiedene Smarthome-Systeme einbinden. Hier unser Test.

Autor: Andreas Frank • 18.12.2025 • ca. 1:35 Min

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Getestet durch die Redaktion PCgo + PC Magazin.
Dezember 2025 Zum Produkt
Aqara W600 im Test: Zweigleisig steuern
Aqara W600 im Test: Zweigleisig steuern
© Aqara
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Aqara lässt Ihnen beim Heizkörperthermostat W600 die Wahl: Sie können es über Zigbee an die Smarthome-Hubs von Aqara anlernen und über die Aqara Home App steuern. Oder Sie nutzen den ebenfalls integrierten Funkstandard Thread und verbinden das Thermostat direkt mit Controllern für den Smarthom...

47,49 €
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Pro

  • Zigbee und Thread an Bord
  • Matter-Einbindung über gängige Controller (Echo 4, HomePod mini)
  • schnörkelloses, unauffälliges Design
  • hochwertige Verarbeitung
  • einfache Bedienung über Drehring
  • vielfältiges Zubehör erhältlich

Contra

  • Probleme in Kombination mit Hub M200
  • nur ein Zeitplan definierbar
  • kein Boost-Modus

Fazit

Mit dem W600 erhalten Sie ein vorbildlich verarbeitetes Heizkörperthermostat zu einem fairen Preis. Es bringt alle Basisfunktionen mit, plus die Möglichkeit, es per Thread direkt in Matter-Plattformen zu integrieren. Testurteil: gut (783 von 1000 Punkten)

78,3%

Aqara lässt Ihnen beim Heizkörperthermostat W600 die Wahl: Sie können es über Zigbee an die Smarthome-Hubs von Aqara anlernen und über die Aqara Home App steuern. Oder Sie nutzen den ebenfalls integrierten Funkstandard Thread und verbinden das Thermostat direkt mit Controllern für den Smarthome-Standard Matter – etwa mit dem Amazon Echo der 4. Generation oder dem Apple HomePod mini.

Den vollen Funktionsumfang erhalten Sie jedoch nur über die Kombination mit einem Aqara Hub. Wer kein großes Smarthome aufbauen will, erhält bereits eine einfache Version mit dem Hub M100 in Form eines USB-Sticks für unter 20 Euro.

Aqara W600 im Test: Hub M100
Einfache Lösung: Der Aqara Hub M100 in Form eines USB-Sticks reicht aus, um die W600-Thermostate ins WLAN zu bringen.
© Aqara

Wir haben das W600 mit dem brandneuen Hub M200 getestet. Die Erstinstallation funktioniert eigentlich einfach: Sie ziehen den Isolierstreifen aus dem Thermostat, damit die beiden AA-Batterien es mit Strom versorgen. Danach montieren Sie das Thermostat auf dem Heizkörperventil.

Aqara W600 im Test: Screenshot App
Übersichtlich gestaltet: Die Aqara Home App zeigt die aktuelle und die Zieltemperatur, gibt Zugriff auf intelligente Zeitpläne und erlaubt das generelle Ausschalten der Heizung.
© Andreas Frank

Installation mit kleineren Hürden

Sobald das Thermostat Strom erhält, wechselt es in den Kopplungsmodus und erscheint automatisch in der Aqara Home App. In der Praxis klappte das aber nicht reibungslos. Hub und Thermostat verloren teilweise die Verbindung, und auch die Zeitpläne funktionierten nicht zuverlässig. Nach dem Tausch des Hub M200 gegen den Hub M3 lief alles problemlos – offenbar kämpft der neue M200 noch mit Kinderkrankheiten.

Ansonsten kann das W600 glänzen. Das wertig verarbeitete Thermostat zeichnet sich durch ein schnörkelloses Design aus, das am Heizkörper kaum auffällt. Die Temperatur stellen Sie über einen Drehring ein.

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Die Anzeige mit weißen LEDs aktivieren Sie über den Knopf an der Stirnseite. Auch die Aqara Home App gestaltet das Einrichten von Heizplänen einfach. Standardmäßig ist bereits ein Zeitplan für alle Wochentage eingerichtet, der sich leicht anpassen lässt. Schade nur, dass sich nur ein Heizplan anlegen lässt – für Personen mit Schichtarbeit ein Problem.

Etwas verwunderlich: Mehrere Thermostate lassen sich zu Gruppen zusammenfassen, etwa wenn sich zwei Heizkörper im Raum befinden. Sie lassen sich dann gemeinsam über die App regeln. Heizpläne können diesen Gruppen jedoch nicht zugeordnet werden. Die Thermostate nutzen weiterhin ihre eigenen Zeitpläne.

Fazit

Mit dem W600 erhalten Sie ein vorbildlich verarbeitetes Heizkörperthermostat zu einem fairen Preis. Es bringt alle Basisfunktionen mit, plus die Möglichkeit, es per Thread direkt in Matter-Plattformen zu integrieren.

Ausstattung & Testergebnisse: Aqara W600

Merkmal Wert
HerstellerAqara
ProduktW600
Preis pro Heizkörperthermostat50 Euro
Extra-Hub notwendig für App-Steuerung / Preis ab✔ / 20 Euro
laufende Kosten pro Monat0 Euro
Ausstattung (max. 300 Punkte)259 Punkte
FunkstandardsThread, Zigbee, Bluetooth (nur für Erstinbetriebnahme)
Reichweite Thermostatsehr gut
Batterielebensdauer (laut Hersteller)Jahre
Geräuschentwicklungsehr gut
Reaktion Heizkörperthermostat3 Sekunden
Heizkörperthermostat manuell regelbar
Anzahl Adapterringe6
Luftfeuchtigkeitsfühler
Stromversorgung / Akku offiziell möglich2x AA / –
Verarbeitungsehr gut
App: Android / iOS✔ / ✔
Bedienung (max. 350 Punkte)271 Punkte
Bedienung App bzw. Browsergut
Bedienung am Gerätbefriedigend
Display: permanente Anzeige / im Dunkeln ablesbar– / ✔
Anzeige drehbar180 Grad
Installationgut
Funktionen (max. 350 Punkte)253 Punkte
Istwert-Erfassung inkl. Historie
funktioniert ohne Internetteils (App nicht nutzbar)
Zugriff von unterwegs
Sparmodus aktivierbar
Geofencing✔ (Labor-Version)
Zeitpläne
… Temperatur je frei definierbar
… max. Anzahl Heizzeiten pro Tag7
… Anzahl verschiedener Zeitpläne1
…. frühzeitiger Start
Lüftungserkennung per Heizkörperthermostat
Lüftungserkennung per Fenster-Kontakt
Boost-Modus-App / Heizkörperthermostat– / –
Synchronisierung innerhalb eines Raums
Raum-Regler (inkl. Thermostat)
Google Home / Amazon Alexa / Apple Home / Matter✔ / ✔ / ✔ / ✔
BesonderheitBetrieb mit Zigbee oder Thread (Matter) möglich
Preis/Leistunggut
Gesamtwertung (maximal 1000 Punkte)gut (783 Punkte)