Biking-System

Cobi Fahrrad-Computer im Test

14.10.2016 von Monika Klein

Das Startup-Unternehmen Cobi verkauft zu seiner gleichnamigen Fahrrad-App eine Smartphone-Halterung mit Steuerungszubehör und macht damit das Smartphone zum intelligenten Fahrrad-Computer. Wir haben das Biking-System einem ersten Test unterzogen.

ca. 1:35 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Cobi-Software auf dem Smartphone
Cobi-Software auf dem Smartphone
© Cobi

Pro

  • helle Lichtquelle
  • Daumen-Controller erleichtert Handybedienung beim Radfahren
  • Alarmanlage inklusive
  • unterstützt Bluetooth-Kopfhörer

Contra

  • teuer
  • Software noch ausbaufähig
  • beim iPhone-Case passen nicht alle Kopfhörer
  • Handyentnahme hakelig

Das "intelligent vernetzte Fahrrad-System" von Cobi geistert schon seit 2014 immer mal wieder durch die Medien - auf den Markt kam es bislang nicht. Kein Wunder, schließlich musste das deutsche Start-up erst Geld für die Entwicklung einsammeln und hatte zudem mit Fertigungsproblemen zu kämpfen. Doch nun ist Cobi in die Serienproduktion gegangen und auch wir haben uns das smarte Fahrrad-Cockpit mit Navi, Musik- und Anrufsteuerung sowie separatem Licht an den Lenker geschraubt. 

Die Komponenten

Cobi besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten: einem Hub, einem Daumen-Controller und einem Smartphone-Halter. Letzteren  gibt es passgenau mit Regenschutz für die iPhones 6/6s und 6/6s Plus oder als Universalhalter ohne Regenschutz für Smartphones bis 6 Zoll Diagonale. In weiteren Ausbaustufen kann man das sogenannte  AmbiSens-Lichtsystem ordern - wahlweise mit oder ohne Rücklicht. Die Preisstufen:  Das Grund - paket ohne Licht kostet 249 Euro,  mit Vorderlicht 299 Euro, zusätzlich  mit Rücklicht 339 Euro - ein Pappenstiel ist das nicht.

 

Smartphone mit Hub, Halterung und Daumen-Controller
Smartphone mit Hub, Halterung und Daumen-Controller
© Cobi

Daumen-Controller und Hub werden an den Lenker geschraubt und  der Smartphone-Halter in Letzteren  eingeklinkt. Im Hub sitzt ein Akku, der das Licht und sofern nötig auch das Handy mit Strom versorgt. Zuerst muss man freilich die Cobi-App auf selbiges spielen und es mit dem Hub koppeln. Über die App kann man dann per Daumen-Controller navigieren, Wetterdaten abrufen, bei Einbindung entsprechender Sensoren Fitnesswerte checken, die Musikwiedergabe des Handys steuern, einen Anruf tätigen und annehmen und die Beleuchtung einstellen - wobei es auch einen Automatikmodus gibt, der sich den Lichtverhältnissen anpasst.

Fazit

Die Hardware ist stabil, die Software schick - die Navigation haben andere aber besser gelöst. Die Software sollte Cobi generell optimieren, ebenso die Bedienanleitung. Als Komplettlösung für Radfans, die nicht aufs Geld schauen, trotzdem eine innovative Sache. 

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