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Sammelt auch Haare und dient als Spielplatz

Dreame AP10 im Test: Luftreiniger für Haustier-Haushalte

Weniger Schadstoffe, weniger Tierhaare: Der Dreame AP10 will für saubere Luft sorgen. Klappt das?

Autor: Monika Klein • 14.1.2026 • ca. 2:45 Min

Online-Siegel
gut
DreameAP10
Luftreiniger
Januar 2026
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Platz besetzt: Katzen können es sich oben auf dem AP10 gemütlich machen.
© Dreame
Frag’ die KI

Saubere Luft in Wohnräumen ist wichtig für die Gesundheit. Vor allem im Winter ist die Qualität nach dem Lüften oft noch schlechter als vorher. Dreame bietet mit dem AP10 einen Luftreiniger, der die Feinstaubbelastung senkt und zudem speziell für Haustiere geeignet ist.Spezielle Features für H...

Pro

  • relativ kompakt
  • im Auto-Modus leise
  • gute Filterleistung
  • erzeugt UVC und negative Ionen
  • Features für Tierbesitzer

Contra

  • erfasst nur PM2,5
  • Verlauf in App nicht gut dargestellt

Fazit

Der Sensor des AP10 beschränkt sich auf die Erfassung von PM2,5, Infos zu anderen Schadstoffen wie VOC liefert er nicht. Auch ist die Darstellung der Messwerte in der App verbesserungswürdig. Seinen Job macht der Dreame aber gut: Er reinigt die Luft in kurzer Zeit, ist relativ kompakt und arbeitet im Automatikbetrieb angenehm leise. Die Gimmicks für Haustiere sind eine nette Zugabe.

Saubere Luft in Wohnräumen ist wichtig für die Gesundheit. Vor allem im Winter ist die Qualität nach dem Lüften oft noch schlechter als vorher. Dreame bietet mit dem AP10 einen Luftreiniger, der die Feinstaubbelastung senkt und zudem speziell für Haustiere geeignet ist.

Spezielle Features für Haustiere

Letzteres zeigt sich schon im Design: Der AP10 (UVP: 399 Euro) hat oben eine runde Platte, auf der sich eine Katze niederlassen kann (siehe Aufmacherbild). Als Gimmick liefert Dreame eine Pappscheibe mit, die zumindest kurze Zeit als Kratzbaum dienen kann. Auch eine Angel mit Feder liegt bei und den Karton kann man zum Katzenhaus umbauen.

Zudem lässt sich in der App ein Laserpointer aktivieren, der im Zufallsmodus einen roten Lichtpunkt nahe des AP10-Standorts auf den Boden wirft und die Fellnasen zum Spielen animieren soll. Unsere Testkatzen waren allerdings mäßig interessiert.

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Der AP10 in seinen Einzelteilen. In den Gitterkorb kommt der Filter, den man in eine Baumwollstreifen einwickeln kann, um Tierhaare abzufangen.
© connect
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So arbeitet der Filter im AP10.
© Dreame

Fünfstufiger Filter mit UVC und Ionen

Kommen wir zur Hauptsache: dem Filter. Der ist fünfstufig aufgebaut: Hauptelement ist ein austauschbarer Einsatz, der aus zwei Schichten besteht. Die erste filtert feine Partikel wie PM2,5, dahinter sitzt ein Aktivkohlefilter, der Gerüche beseitigen soll. Über die ganze Einheit kommt noch ein Baumwollbezug, der Haare, Staub und andere größere Teile einfängt (ein weiterer als Ersatz liegt bei).

Im Inneren schaltet sich nach Aktivierung in der App UVC-Licht ein, das Viren und Bakterien eliminiert. Zudem kann der AP10 negative Ionen erzeugen, um PM2,5, Pollen und andere Mikropartikel effektiver einzufangen und Gerüche besser zu zersetzen.

Beim Zusammenbau wichtig: Der AP10 schaltet sich nur ein, wenn die Abdeckung fest sitzt und den Innenraum abschließt. Das ist vor allem im Hinblick auf den UVC-Einsatz wichtig, da das ultraviolette Licht schädlich für die Augen ist und nicht nach außen dringen sollte.

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Das sind die Bakterien und Allergene, die der AP10 laut Dreame beseitigt. Die Angaben stammen aus vom Hersteller in Auftrag gegebenen Labormessungen.
© Dreame

Laut Dreame bietet der AP10 eine Partikel-CADR von 430 m³/h, eine Formaldehyd-CADR von 200 m³/h und erfasst 99,9 % der Schwebepartikel. CADR steht für Clean Air Delivery Rate, beziffert also die Menge an gereinigter Luft, die das Gerät pro Stunde liefern kann.

Schnelle Reinigung

Wir haben die Wirksamkeit des AP10 mit dem Luftqualitäts‑Monitor Airthings View Plus (hier unser Test) überprüft. Als Testraum dienten uns Küche und Wohnzimmer in einer Galeriewohnung mit ca. 33 Quadratmetern Grundfläche, nach oben erstreckt sich der Raum auf bis zu 6 Meter Höhe. Kein einfacher Job also. Dennoch gute Nachrichten: Die nach dem Lüften und Kochen durch Feinstaubpartikel belastete Luft hat der AP10 stets in recht kurzer Zeit gereinigt.

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Der Airthings View Plus zeigt, wie der Dreame AP10 die zunehmend schlechte Luft nach dem Einschalten um ca. 23:45 Uhr bis kurz nach 0:00 gereinigt hat.
© connect
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Ausbaufähig: Die grafische Darstellung des Messverlaufs ist sehr klein geraten. Wenn der AP10 nicht konstant läuft, erkennt man wenig. Zoomen kann man nicht.
© connect
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Die Luft samt Haaren wird unten rundum eingezogen, läuft durch den Filter und kommt oben gereinigt wieder heraus.
© Dreame
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Die App begrüßte uns auf Polnisch, danach geht's deutsch weiter. Man kann die Modi auswählen – Haustier, Nacht, Auto oder wie hier manuell. UVC und Ionen lassen sich zuschalten, ebenso die Lightshow und der Laser fürs Tier.
© connect

Wer Haustiere hat, kann den entsprechenden Modus einschalten – der ist allerdings sehr laut und eignet sich nur für den Kurzeinsatz. Anders sieht's im Automatik- oder Nachbetrieb aus, hier arbeitet der AP10 angenehm leise. Haare sammelt er auch im Auto-Mode, wie unser Kollege, der zwei Katzen hat, bestätigt. Nach vier Wochen war der schwarze Textilmantel voller Haare. Das freilich nur im näheren Umkreis des Luftreinigers, den Staubsauger ersetzt der AP10 nicht. Nach dem Anzünden des Kamins legte er im Automatikbetrieb ebenfalls zuverlässig einen Zahn zu und holte die Rauchpartikel aus der Luft.

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Um den Filter wird ein Baumwollstreifen gewickelt. Das Display signalisiert die Konzentration von PM2,5 per Zahl und farbigem Ring.
© connect
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Mit Lightshow und Laserpointer will der AP10 Haustiere unterhalten. Beides lässt sich in der App ein- und ausschalten. Im Nachtbetrieb geht das Display nach einiger Zeit aus.
© connect

Das Netzkabel ist laut Dreame biss- und stoßfest, zudem ist der Luftreiniger durch einen Kippschutz gesichert – mehr als 22 Grad lässt er sich nicht neigen, auch wenn Kinder und Haustiere beim Toben über die Stränge schlagen.

Gerüche reduziert der AP10 ebenfalls, sowohl von Tieren als als auch vom Kochen. Wunder darf man hier aber nicht erwarten.

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DreameAP10
Luftreiniger
Januar 2026

Fazit: Praktikable Lösung mit Extras für Tierbesitzer

Der Sensor des AP10 beschränkt sich auf die Erfassung von PM2,5, Infos zu anderen Schadstoffen wie VOC liefert er nicht. Auch ist die Darstellung der Messwerte in der App verbesserungswürdig. Seinen Job macht der Dreame aber gut: Er reinigt die Luft in kurzer Zeit, ist relativ kompakt und arbeitet im Automatikbetrieb angenehm leise. Die Gimmicks für Haustiere sind eine nette Zugabe.