Saugroboter

Dyson 360 Eye: Saugroboter im Test

Dyson bietet seine „Zyklon“-Technik auch in einem ­Saugroboter an. Der macht insgesamt einen guten Job, lässt aber Funktionen vermissen. Der Test.

Staubroboter mit Zyklontechnologie

© Dyson

Mit integrierter Kamera erstellt der Dyson 360 Eye einen Raumplan. Zeitsteuerung ist möglich, jedoch keine Zonen oder andere Extras.

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EUR 994,95

Pro

  • Bedienung über die App komfortabel
  • Gute Reinigungsleistung

Contra

  • Sehr hoch gebaut
  • Keine Zonenbegrenzung
  • Sehr teuer
Vielversprechend

Wie bei seinen Hand- und Bodenstaubsaugern setzt Dyson auch bei seinem Saugroboter auf seine „Zyklon“-Technik. In der Praxis erzielt sie keine besseren oder ­schlechteren Reinigungsergebnisse als die meisten anderen Kandidaten in unserem Saugroboter-Vergleich.

Allerdings sorgt die Konstruktion für eine recht hohe Bauhöhe von 18,5 cm. Damit ist der ansonsten recht kompakte Dyson zu hoch, um unter die meisten Möbel zu fahren. Zudem geht er vergleichsweise lautstark ans Werk.

Zur Navigation setzt das Gerät auf die namensgebende 360-Grad-Kamera. Auch sie zeigte im Test keine Vor- oder Nachteile gegenüber der sonst üblichen Laser- und/oder Infrarot-Navigation. Auch die Navigation zurück zur Ladestation klappte im Test problemlos.

Die Saugstärke lässt sich zwischen „Effizient/Leise“ und „Maximal“ wählen. In letzterer Einstellung hält eine Akkuladung allerdings nur 40 Minuten durch – in der Effizienz-Stufe immerhin bis zu 75 Minuten. Die Bedienung direkt am Gerät über nur eine Taste und mit schwer verständlichen Status-LEDs ist nicht gerade intuitiv, über die „Dyson Link“-App (iOS und Android) klappt es besser. 

Im Aktivitätsprotokoll der App erscheint auch der vom Gerät erfasste Raumplan. Doch lassen sich dort keine ­Zonenbegrenzungen oder Priorisierungen vornehmen. Tages- oder Wochenprogramme können Besitzer des 360 Eye in der App aber einrichten. Und mit entsprechender Skill wird auch Sprachsteuerung per Alexa möglich.

Fazit

Der Dyson liefert gute Reinigungsergebnisse, hat aber einige Schwachstellen. Zum einen ist er sehr hoch gebaut, was es ihm unmöglich macht, unter die meisten Möbel zu gelangen. Zonenbegrenzungen und Priorisierungen sind ebenfalls nicht möglich. Zudem ist er recht laut. Insgesamt schneidet der sehr hochpreisige Saugroboter befriedigend ab. 

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