Wearables

Garmin Marq Athlete im Test

Mit der Marq Athlete bietet Garmin eine smarte Multisportuhr im Luxusgewand: Sie besticht nicht nur mit einem riesigen Funktionsumfang, sondern auch mit edlen Materialien. Lesen Sie hierzu unseren Test.

Garmin Marq Athlete im Test

© Garmin

Die Marq Athlete kann die Sauerstoffsättigung im Blut ganztägig messen und zeigt den Wert mit einem Indikator über die Lünette an. Auch die Erholungszeit nach einer Sportsession gibt die Uhr über einen Indikator auf dem Zifferblatt und einer Skala auf der Lünette aus.

Pro

  • Gehäuse komplett aus Titan, Display mit Saphirglas geschützt
  • misst Sauerstoffsättigung, Stresslevel und Trainingszustand
  • große Anzahl vorinstallierter Sportarten und Offline-Karte
  • Schlafüberwachung
  • Trainingspläne installierbar
  • App ermöglicht detaillierte Analyse aller Trainingsdaten
  • sehr hohe Messgenauigkeit der Sensoren und lange Akkulaufzeit

Contra

  • große und schwere Uhr
  • Probleme mit der Bluetooth-Verbindung
  • Bedienung nicht ganz eingängig

Fazit

connect-Urteil: sehr gut (435 von 500 Punkten)
87,0%

Garmin setzt mit der Marq-Serie ein Statement und vereint Luxus- und Sportuhr miteinander. Die fünf verschiedenen Modelle der Kollektion richten sich in Funktionalität und Design an unterschiedliche Zielgruppen wie beispielsweise Piloten, Kapitäne oder Rennfahrer. 

Mit der Marq Athlete haben wir den Vollblutsportler unter den Fünfen getestet. Vertrieben wird die Premiumkollektion ausschließlich über Garmins Webseite und den Fachhandel. Vor mechanischen Luxusuhren im Schaufenster braucht sich die Athlete nicht zu verstecken:

Ihr Gehäuse besteht komplett aus robustem und gleichzeitig leichtem Titan. Leicht ist bei 94 Gramm natürlich relativ, wobei sich die Uhr trotz ihres Gewichts noch angenehm trägt.

Eine Besonderheit ist die ebenfalls aus Titan bestehende und mit Kohlenstoff beschichtete Lünette. Sie gibt der Athlete nicht nur das Auftreten einer mechanischen Uhr, sondern erfüllt auch noch einen praktischen Zweck: 

Garmin Marq Athlete im Test - Screenshots

© Screenshot & Montage: connect

(links) Auf der Startseite zeigt Garmins connect-App eine Übersicht über alle aktuellen Daten des Tages. (rechts) Die App lässt detaillierte Trainingsanalysen zu. Ausführliche Diagramme gibt es ebenfalls.

In zwei Skalen sind die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) und die nach einem Training empfohlene Erholungszeit in Stunden eingraviert. Zwei gelbe Dreiecke auf dem exklusiv für die Athlete designten Zifferblatt geben kontinuierlich die entsprechenden Werte an.

Zusätzlich sieht man die bereits in der Woche zurückgelegte Laufdistanz und den eigenen Puls. Datenlieferant für Letzteres ist ein Pulsoximeter an der Unterseite. Der Sensor misst außer der Herzfrequenz auch die maximale Sauerstoffsättigung im Blut, die andere Wearables oft nur schätzen. 

Sportler können diesen Wert zum Trainieren ihrer Ausdauerleistung heranziehen, was mit einem gemessenen Wert natürlich viel besser möglich ist. Interessant für Bergsteiger: Die Uhr ermittelt – basierend auf der VO2max – auch den Fortschritt der Höhenakklimatisierung.

Garmin Marq Athlete im Test - Pulsoximeter-Sensor

© Garmin

Auf der Rückseite sitzt der Pulsoximeter-Sensor. Er misst sowohl die Herzfrequenz als auch die Sauerstoffsättigung im Blut.

Offline-Karten sorgen zudem dafür, dass man losgelöst vom Smartphone navigieren kann. Sollte dazu die vorinstallierte Europakarte nicht genügen, kann man den Globus per Download Stück für Stück komplettieren. Bei über 35 vorinstallierten Sportarten erfasst die Athlete Trainingsdaten und liefert für die gesammelten physiologischen Messwerte eine der besten Auswertungen auf dem Markt.

Sportler erfahren so etwas über Trainingszustand, Belastung und Trainingseffekt. Zudem kann die Uhr Laufzeitprognosen basierend auf dem aktuellen Fitnesslevel abgeben. Im Alltag misst die Athlete den Stresslevel und informiert über die körpereigenen Energiereserven. 

Einen Nachteil zieht der große Funktionsumfang allerdings nach sich: Man muss etwas Zeit einplanen, um sich mit der Uhr zurechtzufinden. Immerhin bereitet die dazugehörige App alle Daten sehr anschaulich auf und kann mit einer enormen Analysetiefe punkten. 

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Das Fundament liefern sehr genaue Messdaten, was für Streckenaufzeichnung, Schrittsensor und für die Herzfrequenz gilt. Lediglich bei starker Aktivität schleicht sich im Mittel eine Ungenauigkeit von vier Schlägen ein, was für einen optischen Sensor immer noch gut ist. 

Die Akkulaufzeit mit 200 Stunden im Benachrichtigungs- und 20 Stunden im Sportmodus kann sich übrigens ebenfalls sehen lassen. Zugreifen können Uhrenliebhaber mit Sportambitionen – und dem nötigen Kleingeld.

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