Testbericht

Handhabung und Ausstattung

Inhalt
  1. LG Optimus Speed im Praxistest
  2. Handhabung und Ausstattung
  3. Verarbeitung und Fazit

Beginnt man nun die Anzeige per Finger zu erkunden, wird die gemessene Prozessorleistung wirklich greifbar. 

Das Optimus Speed reagiert nicht nur verzögerungsfrei auf Eingaben. Da sind die aktuellen Top-Modelle nicht viel langsamer. Es ist insbesondere auch dort rasend schnell, wo dann auch die ansonsten flotte Konkurrenz kurze Wartezeiten verlangt.

Durch das Adressbuch mit gut 1000 Kontakten scrollt das Optimus Speed wie der Wind, lässt sich dabei dennoch sinnvoll kontrollieren oder ist sofort beim gewünschten Buchstaben, wenn man das Alphabet rechts am Displayrand zur Navigation nutzt.

Dabei lässt sich übrigens sowohl einstellen, ob zuerst Vor- oder Nachname angezeigt wird und unabhängig davon, ob das Adressbuch nach Vor- oder Nachnamen sortiert werden soll. Die Kontakte holt sich das Optimus Speed über Google oder Facebook, LG bietet aber auch eine PC-Suite für den Datenabgleich mit dem Rechner, die dem Testgerät allerdings nicht beilag.

LG Optimus Speed

© connect

Das Smartphone reagiert so schnell auf Eingaben, dass schon das bloße Flanieren durchs Menü Spaß macht. Die Bedienoberfläche hat LG optisch den eigenen Vorstellungen angepasst, sie ist aber noch als Android-Oberfläche zu erkennen und problemlos bedienbar.

Dass das Optimus Speed mit Android 2.2 arbeitet, empfanden wir nicht als Nachteil. Obendrein hat LG bereits ein Update auf die derzeit aktuelle Version 2.3 angekündigt.

Sieben Startbildschirme stehen zur freien Gestaltung bereit. Sie lassen sich durch einen Wischer übers Display wechseln, die Hometaste liefert alternativ eine Mini-Vorschau aller Screens für die direkte Auswahl.

Natürlich bietet das Optimus Speed einen direkten Zugang zum Android Market, wo rund 100.000 Applikationen, viele davon kostenlos, zum Download bereit stehen. LG hat die Ausstattung Software-seitig aber bereits selbst aufgemotzt.

Unser Testgerät verfügte über Document Master, eine Anwendung zum Erstellen und Bearbeiten von Office-Dateien, eine Sicherheitssoftware von F-Secure. Für eine bequeme Nutzung im Auto hält das Speed einen speziellen Modus mit deutlich größeren Schaltflächen bereit, der die beim Autofahren relevanten Anwendungen wie den Musicplayer, die Telefonfunktion sowie die Navigation übersichtlich versammelt. Für die Navigation setzt LG auf Google Maps.

Was uns nicht so richtig überzeugen konnte: Die Kamera protzt mit 8 Megapixel nomineller Auflösung, bietet allerdings nur eine kleine LED als Blitzersatz und mangels separater Kamerataste lässt sich der Autofokus nicht gezielt steuern. Hier produziert man doch gelegentlich Ausschuss, wenn der Autofokus beim Auslösen nicht erfolgreich war. Trotz dieser Einschränkungen: Die Bildqualität bei guten Lichtverhältnissen gefällt.

Videos zeichnet das Optimus Speed mit einer beeindruckenden Auflösung von 1920 x 1088 Pixel auf. Das ist je nach PC-Monitor mehr oder minder displayfüllend. Und auch der Ton ist  in ruhiger Umgebung hervorragend.

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LG Optimus Speed
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Das erste Smartphone mit Doppelkern-Prozessor.

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