Testbericht

Lautsprecher Infinity Classia C336

27.8.2008 von Redaktion connect und Wolfram Eifert

Die Infinity Classia C 336 (1200 Euro das Paar) bewies enorme Party-Tauglichkeit.

ca. 0:40 Min
Testbericht
  1. Lautsprecher Infinity Classia C336
  2. Datenblatt
Lautsprecher Infinity Classia C336
Lautsprecher Infinity Classia C336
© Archiv
Lautsprecher Infinity Classia C336
Unter den silbernen Blenden stecken Körbe aus Blech. Zwei Ferritringe liefern Energie.
© Julian Bauer

Ein Sahnehäubchen für Schalldruckfans verdankt die Infinity drei 17 Zentimeter großen, parallel geschalteten Basstreibern. Relativ klein (10 Zentimeter) fällt dagegen der Mitteltöner aus, während sich die Hochtonkalotte mit 25 Millimeter Durchmesser ein international übliches Standardmaß zu Nutze macht.

Die Infinity arbeitete angenehm füllig und räumlich ausladend. In den untersten Lagen tönte sie schlank, im oberen Bassbereich hingegen satt und warm - was bei Stimmen nicht immer homogen wirkte.

Dafür bewies die Amerikanerin beste Manieren: Wo andere energiereiche zu forsch zu Werke ging, nahm sich die Infinity stets ein Stück zurück. Das ist keine Frage von besser oder schlechter, sondern eher davon, wie man seine Musik erleben möchte.

Lautsprecher Infinity Classia C336
Die üppig bestückte Weiche ist Teil des Konzepts für hohe Pegel.
© Julian Bauer

Ohne direkten Vergleich gestaltete sich das Klangbild durchaus kraftvoll und einnehmend. Ihr überragendes Engagement war mit einer faszinierenden tonalen Gediegenheit verknüpft, mit edelst glimmenden Obertonlichtern und einem ebenso satten wie vielschichtigen Bass.

Sie verband eine kaum für möglich gehaltene Samtpfötigkeit mit einer glockenreinen Darstellung von Sprache und Gesang - wahrlich ein Ohrenschmaus.

Infinity Classia C 336

Infinity Classia C 336
Hersteller Infinity
Preis 1200.00 €
Wertung 48.0 Punkte
Testverfahren 1.0

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