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Testbericht

Lautsprecher Infinity Classia C336

Die Infinity Classia C 336 (1200 Euro das Paar) bewies enorme Party-Tauglichkeit.

Inhalt
  1. Lautsprecher Infinity Classia C336
  2. Datenblatt

© Archiv

Lautsprecher Infinity Classia C336

© Julian Bauer

Unter den silbernen Blenden stecken Körbe aus Blech. Zwei Ferritringe liefern Energie.

Ein Sahnehäubchen für Schalldruckfans verdankt die Infinity drei 17 Zentimeter großen, parallel geschalteten Basstreibern. Relativ klein (10 Zentimeter) fällt dagegen der Mitteltöner aus, während sich die Hochtonkalotte mit 25 Millimeter Durchmesser ein international übliches Standardmaß zu Nutze macht.

Die Infinity arbeitete angenehm füllig und räumlich ausladend. In den untersten Lagen tönte sie schlank, im oberen Bassbereich hingegen satt und warm - was bei Stimmen nicht immer homogen wirkte.

Dafür bewies die Amerikanerin beste Manieren: Wo andere energiereiche zu forsch zu Werke ging, nahm sich die Infinity stets ein Stück zurück. Das ist keine Frage von besser oder schlechter, sondern eher davon, wie man seine Musik erleben möchte.

© Julian Bauer

Die üppig bestückte Weiche ist Teil des Konzepts für hohe Pegel.

Ohne direkten Vergleich gestaltete sich das Klangbild durchaus kraftvoll und einnehmend. Ihr überragendes Engagement war mit einer faszinierenden tonalen Gediegenheit verknüpft, mit edelst glimmenden Obertonlichtern und einem ebenso satten wie vielschichtigen Bass.

Sie verband eine kaum für möglich gehaltene Samtpfötigkeit mit einer glockenreinen Darstellung von Sprache und Gesang - wahrlich ein Ohrenschmaus.

Infinity Classia C 336

Infinity Classia C 336
Hersteller Infinity
Preis 1200.00 €
Wertung 48.0 Punkte
Testverfahren 1.0

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