Testbericht

LG GS500

6.8.2010 von Michael Peuckert

Dass das LG GS500 Cookie Plus für schlappe 159 Euro über den Ladentisch geht, sieht man ihm auf den ersten Blick nicht an: Dank Softtouch-Oberfläche liegt es angenehmen griffig in der Hand und gefällt mit seiner dezenten Optik in Schwarz und Silber. Dazu passt die makellose Verarbeitung.

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Testbericht
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LG GS500
LG GS500
© LG

Doch nicht nur in puncto Haptik bekommt der Käufer des LG GS500 fürs Geld viel geboten, auch technisch geht's zur Sache. Das Quadband-Handy funkt nämlich auch im UMTS-Netz, und zwar im Gegensatz zum teureren Samsung Corby 3G sogar in HSDPA-Geschwindigkeit mit 3,6 Mbit/s. So lassen sich Webseiten über den HTML-Browser deutlich flotter ansurfen, und auch der Abruf von E-Mails, den das LG Cookie Plus auf Wunsch automatisch erledigt, gelingt im Handumdrehen.

LG GS500
Ein Druck auf die zentrale Taste öffnet das Multitasking- und Favoriten-Menü.
© Archiv

Die restliche Ausstattung fällt dem Preis entsprechend überschaubar aus. Der Lieblingskopfhörer findet Anschluss an der 3,5-mm-Klinkenbuchse und wird von einem guten Musicplayer oder dem UKW-Radio mit Sound versorgt; Letzteres ist im Gegensatz zum LG Cookie Fresh leider auf das Kopfhörerkabel als Antenne angewiesen. Auch die Synchronisation mit Outlook gelingt problemlos, und der Menüpunkt "Soziale Netze" ermöglicht schnellen Zugriff auf Facebook, Twitter und Co. Die integrierte Kamera schließlich bietet immerhin eine Auflösung von 3 Megapixeln.

Absolut alltagstauglich ist die A-Class-Benutzeroberfläche mit drei konfigurierbaren Standby-Ebenen. Nachrichten lassen sich bequem über die virtuelle Qwertz-Tastatur eingeben; als Plus gibt es einen Lagesensor, mit dem viele Funktionen automatisch im Querformat angezeigt werden. 

Im Labor offenbarte das LG GS500 Cookie Plus eine gewisse Ausdauerschwäche. Dafür überzeugt es mit guten Empfangseigenschaften sowohl im GSM- als auch im UMTS-Betrieb. Die klare Akustik sorgt zusätzlich für eine einwandfreie Verständlichkeit beim Telefonieren. 

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