Testbericht

Mio GPS Car Kit

Das Mio-iPhone-Kit kostet 99 Euro und bietet stabilen GPS-Empfang sowie ordentliche Sprachqualität beim Telefonieren.

© Mio

Mio GPS Car Kit

Das GPS Car Kit von Mio kostet wie das Tomtom-Vorbild 99 Euro - und eignet sich dank verstellbarer Haltebolzen sowohl für die iPhones 3 und 4 als auch für den iPod Touch der zweiten Generation. Die Halterung erinnert auch optisch an das Kit der Holländer, ist aber etwas voluminöser und hat einen anderen Verriegelungsmechanismus: Hier setzt man das iPhone etwas hakelig ein und drückt den Verriegelungsbolzen nach unten. Zum Entnehmen gibt es auf der rechten Seite eine Entriegelungstaste. Pluspunkt: Auch mit Schutzhülle dürften die meisten iPhones problemlos in die Halterung passen. An der Rückseite gibt es eine Bluetooth-Taste, die die Sprachwahl des iPhones aktiviert, an der linken Seite findet man die Lautstärkeregelung.

Stabile Montage

Großer Vorteil: Das auch hier vorhandene Kugelgelenk am Saugnapf kann mittels einer Schraube so bombenfest fixiert werden, dass man den eingestellten Winkel auch bei festem Druck auf die Hometaste des iPhones nicht verändern kann. Drehen lässt sich die Halterung inklusive iPhone um 90 Grad, rechts befinden sich die Anschlüsse für Audio und Stromversorgung, der Lautsprecher strahlt nach unten ab.

Im Gegensatz zum Tomtom benötigt das Mio keine weitere Software; das ebenfalls deutlich verbesserte GPS-Signal steht allerdings nicht allen Apps zur Verfügung - die gängigen Programme von Navigon, iGo und Sygic werden aber unterstützt. Praktisch: Die Freisprechanlage bleibt auch dann in Betrieb, wenn man das iPhone aus dem Kit nimmt. Auch andere Handys können so per Bluetooth verbunden werden.

Ordentliche Sprachqualität

Der Lautsprecher entwickelt etwas mehr Volumen als bei Tomtom, taugt aber ebenfalls nicht zum längeren Musikhören. Wohl aber zum Telefonieren, denn im Auto ertönte das Mio-Kit laut, wenngleich mitunter etwas verrauscht. Im Festnetz wiederum hörte sich die Stimme aus dem Auto leicht entfernt an, zudem störten im Stand Surr- und Störgeräusche. Während der Fahrt wurde dies jedoch besser - nur die etwas zu agil eingestellte Stummschaltung trübte hier das Bild. Unterm Strich landet Mios GPS-Kit knapp hinter Tomtom - mit besserer Handhabung, aber minimal schwächerer Sprachqualität.

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