Testbericht Navgear

Navgear Streetmate GP-35 im Test

1.7.2008 von Florian Stein und Redaktion connect

Das Streetmate GP-35 von Navgear wird zum echten Dumpingpreis angeboten. Stellt sich natürlich die Frage: Was kann das Billig-Navi? Wir haben es für Sie getestet!

ca. 1:30 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. Navgear Streetmate GP-35 im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Navgear Streetmate GP-35
Navgear Streetmate GP-35
© Archiv

Pro

  • Darstellung trotz kleinem Display gelungen
  • akustische Zielführung überzeugt

Contra

  • als Karte gibt?s nur Deutschland

Fazit

Connect-Urteil: 372 von 500 Punkten, befriedigend; Preis/Leistung: sehr gut


74,4%

Das überaus günstige Navgear Streetmate GP-35 hier bei uns für Sie im Test: Da kann man schon ins Grübeln kommen: Ein Navi für so wenig Geld - wie geht das? Die Antwort ist im Fall des Navgear nicht leicht. Denn das 3,5-Zoll-Gerät ist mit Nokias Smart2go-Software zunächst gut gerüstet. Auch Extras wie Bild- und Videobetrachter und MP3-Player passen ins Budget. Bei näherem Hinsehen wird klar: Hier wurde nur an für Gelegenheits-Navigierer akzeptablen Stellen gespart.

So hat die Scheibenhalterung den Charme einer Schraubzwinge. Und nach dem Einschalten fällt auf: Als Karte gibt's nur Deutschland - keine Schweiz, keine Alpen, keine Major Roads. Bei der Suche nach einer Tankstelle herrscht erst einmal Entsetzen, denn von den versprochenen Tausenden Sonderzielen ist weit und breit nichts zu sehen. Um die zu bekommen, muss man sich erst auf der poicon.com-Webseite registrieren, die POIs runterladen und mittels USB-Kabel am Computer auf dem Streetmate installieren.

Sind diese Hürden genommen, geht es los. Und dann machte sich doch noch Ehrfurcht beim Tester breit, denn wenn das Navgear loslegt, gibt es nicht mehr viel zu meckern. Die Bedienung des Navigationsteils klappt ohne Probleme, und die Darstellung ist trotz eher kleinem Display gelungen, sogar eine reine Pfeildarstellung ist wahlweise einblendbar.

Display Navgear Streetmate GP-35
Schick: Das Menü des Navgear erfreut mit Animationen und großen Schaltflächen, auch die Kartendarstellung.
© Archiv

 Einfach zu nutzende Funktionen wie "Stau voraus" oder das stoische Weiterfahren im Tunnel erfreuen das Testerherz. Auch die akustische Zielführung überzeugt weitgehend. Dennoch gab es kleinere Patzer: So lässt das Streetmate - wenn auch selten - wichtige Ansagen weg, was den Kontrollblick aufs Display nötig macht, und ab und an schummeln sich auch mal irritierende Vorschläge wie "bitte wenden" an einer 180-Grad-Kurve ein.

Dafür machte es fast keinen Fehler bei der Routenwahl und navigierte zielsicher und konsequent ohne Kartendreher oder auffällige Unsicherheiten bei der Positionierung. Auch wenn es die Konkurrenz nicht gerne liest: Das Streetmate kann man kaufen.

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