Testbericht

Nokia 3250

11.5.2006 von Redaktion connect und Markus Eckstein

Nokia hat den Dreh 'raus: Das rotierdende Bedienelement am 3250 schaltet blitzschnell zwischen Handy, MP3-Player und Fotokamera um. Vor allem die Telefonfunktionen zeigen sich von ihrer besten Seite.

ca. 1:20 Min
Testbericht
  1. Nokia 3250
  2. Datenblatt
Nokia 3250
Nokia 3250
© Archiv
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Die MicroSD-Speicherkarte ist gut versteckt, aber jederzeit zugänglich.
© Peter Fenyvesi

Der Zauberwürfel unter den Musik-Handys: Mit einem Handgriff lässt sich das untere Gehäusedrittel um die vertikale Achse drehen. Die Wähltasten verschwinden, und die Bedienelemente des Musicplayers von der Rückseite kommen zum Vorschein - oder die seitliche Linse der 1,9-Megapixel-Kamera, je nach Position des Bedienteils. Parallel dazu ändert sich die Anzeige auf dem Display. Der Nutzer muss nicht mal ein Programm starten, wenn er Musik hören oder Fotos knipsen möchte. Solche Ideen sind es, mit denen sich Nokia als Innovationstreiber in Sachen Gehäusedesign etabliert hat.

Ungewollte Lichtblicke

Etwas Kritik müssen sich die Gestalter allerdings gefallen lassen: Zwar rastet der Drehmechanismus des 3250 in jeder Position sicher ein, doch zwischen den Gehäushälften zeigt sich ein lichtdurchlässiger Schlitz, so dass die Teile etwas Spiel haben. Wirklich instabil ist das Konstrukt nicht, eine pflegliche Behandlung scheint aber dennoch angeraten. Generell hinterlässt die Verarbeitung einen soliden, aber nicht unbedingt hochwertigen Eindruck. Die Zifferntasten reagieren zügig und antworten mit deutlichem Druckpunkt, wackeln aber unter der Fingerkuppe. Und bei Tageslicht scheint das weiße Hintergrundlicht gerade so hell durch die ausgesparten Ziffern der Silbertasten, dass die Beschriftung nur schwer zu erkennen ist. Positiv: Der Joystick überragt die übrigen Drücker deutlich und ermöglicht eine zuverlässige Navigation, der Akkudeckel sitzt sicher und ohne zu wackeln.

Komfortabler Musicplayer

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Die Musikbibliothek sortiert Songs nach Genres.
© Peter Fenyvesi

Auch Nokia liefert alles mit, um Musik bequem und in guter Qualität ins Headset zu bekommen: Software, Datenkabel und eine Speicherkarte im Micro-SD-Format liegen bei, beim Testgerät waren es 128 MB. Ist das Gerät mit Soundfiles gefüttert, muss zunächst die Musik-Bibliothek aktualisiert werden. Danach sortiert das 3250 die Songs sogar nach Genres. Sinnvoll: Weil das Headset per Klinkenstecker angeschlossen wird, kann man das Nokia-Original gegen einen besseren Kopfhörer austauschen. Das lohnt sich, denn die beigepackten In-Ear-Hörer geben den guten Klang des Handys etwas nasal und bassarm wieder. Klar: Auch das 3250 bietet als echtes Musik-Handy ein UKW-Radio.

Nokia 3250

Nokia 3250
Hersteller Nokia
Preis 309.00 €
Wertung 399.0 Punkte
Testverfahren 0.9

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