Testbericht

Nokia 6600i slide im Test

8.9.2009 von Redaktion connect

Im Kern bleibt auch die Neuauflage Nokia 6600i slide ein Handy, das von seiner Kompaktheit, hochwertiger Anmutung und einem klassisch-schlichten Design lebt.

ca. 1:45 Min
Testbericht
  1. Nokia 6600i slide im Test
  2. Datenblatt
Nokia 6600i slide
Nokia 6600i slide
© Nokia

Das Nokia 6600i slide zeigt nach flottem Betriebsstart Nokias übersichtliche und, wenn es um klassische Telefonie- und Nachrichten-Funktionen geht, durchaus potente S40-Benutzeroberfläche. Die ist den schlichteren Modellen vorbehalten, bietet aber dennoch Funktionen wie Sprachwahl, einen E-Mail-Client oder auch Umgebungsprofile, die manchem Smartphone gut zu Gesicht stünden.

5-Megapixel-Kamera

Nokia 6600i slide
Ein schickes Gewand und eine 5 Megapixelkamera machen den Unterschied.
© Foto: Hersteller

Das Nokia 6600i slide protzt mit einer 5-Megapixel-Kamera, doch von bloßen Pixelwerten sollte man sich nicht blenden lassen, die nominelle Pixelzahl garantiert noch keine guten Aufnahmen. Dem Nokia 6600i slide hätte beispielsweise eine separate Kamerataste, mit der sich der Autofokus steuern lässt, gut getan. Hier heißt's nach dem Auslösen warten, bis der Autofokus sein Werk getan hat. In turbulenten Situationen schon vorab zu fokussieren, um dann im richtigen Moment schnell auslösen zu können, ist mit dem Nokia 6600i slide nicht möglich.

Dafür bringen die zwei auf den ersten Blick mickrig erscheinenden LEDs ordentlich Licht ins Dunkel und sorgen so dafür, dass sich mit dem Handy auch von dunklen Partynächten noch recht passable Aufnahmen mit nach Hause bringen lassen. Die Camcorder-Funktion zeichnet Filme in VGA-Auflösung auf (640 x 480 Pixel), jedoch nur mit 15 Bildern pro Sekunde, was bei schnellen Kameraschwenks verschwommene Bilder ergibt.

Grundsolide Ausstattung

Die Kamera ist also durchaus brauchbar, wenn auch kein echtes Highlight. Das gilt auch für die übrige Ausstattung. Wenn es an grundlegende Telefonfunktionen geht, ist das UMTS-fähige Nokia 6600i slide gut aufgestellt. Auch Internet- und Multimedia-Funktionen bietet es, doch hier zeigt sich schnell der Unterschied zu einem Smartphone. So fehlt dem Handy trotz gutem Musicplayer ein standardisierter Headset-Anschluss.

Gute Verarbeitung, mäßige Laborwerte

Nokia 6600i slide
Auf dem Startbildschirm lassen sich anstehende Termine einblenden.
© Foto: Hersteller

Trotz übersichtlicher Ausstattung wird das Nokia 6600i slide seine Liebhaber finden. Denn der kompakte Slider mit metallenem Akkudeckel und nun im Gegensatz zum glänzenden Vorgänger mit edler, matter Oberfläche ist einfach schick. Der Slider hat in geöffnetem Zustand zwar minimal Spiel, läuft ansonsten aber wackelfrei, die kleine Tastatur lässt sich erstaunlich sicher und schnell beackern. Die 320 x 240 Pixel große Anzeige nimmt sich auf dem kleinen Gehäuse reichlich Platz und wirkt so wirklich groß. Wer sich in den Kleinen verliebt, sollte sich allerdings vornehmlich in gut versorgten Gegenden, am besten in Stadtgebieten, aufhalten. Denn zu den empfangs- und sendestärksten Vertretern der Zunft gehört das Nokia 6600i slide sicher nicht. Dafür ist die Ausdauer bei intensivem Einsatz gut, nur bei der Standby-Zeit schwächelt das Handy.

Nokia 6600i Slide

Nokia 6600i Slide
Hersteller Nokia
Preis 199.00 €
Wertung 325.0 Punkte
Testverfahren 1.0

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