Testbericht

Nokia E50

Beim Einsteiger-Modell seiner E-Serie konzentriert sich Nokia aufs Wesentliche: Funktionen, die den Büroalltag erleichtern und wenig Strom kosten. UMTS und WLAN sind deshalb tabu.

Inhalt
  1. Nokia E50
  2. Nokia E50
  3. Datenblatt

© Archiv

Nokia E50

Wie der größere Bruder E60 tritt auch das E50 im Candybar-Design an und verzichtet auf eine vollwertige Tastatur, wie sie beim E61 und E70 zum Einsatz kommt. Das ist nicht weiter tragisch, denn die vorhandenen Drücker reagieren zuverlässig, melden mit deutlichem Druckpunkt Vollzug und sind sauber abgesetzt - speziell der Fünf-Wege-Joystick präsentiert sich in dieser Disziplin vorbildlich. Die Tasten für das Hauptmenü und die Korrekturfunktion sind allerdings zu klein geraten.

Arbeitstier im kompakten Format

Wie es sich für einen digitalen Assistenten gehört, drängt sich das E50 niemals in den Vordergrund: Sein flaches Gehäuse trägt in der Anzughose oder in der Brusttasche des Hemdes kaum auf und wirkt trotz 102 Gramm Gewicht ungemein handlich. Dabei hat es das Nokia gar nicht nötig, seine Vorzüge zu verstecken: Mit seinem aus Metall gefertigten Akkudeckel und der ebenfalls metallenen Displayumrandung macht es sogar auf den Konferenztischen höherer Etagen eine prima Figur. Und damit beim täglichen Business niemand den Durchblick verliert, haben die Finnen dem E50 ein leistungsfähiges Display mitgegeben: Zwar kann der kleine Bruder nicht die edle Anzeige eines E60 vorweisen, doch dank 240 x 320 Pixel Auflösung und 262144 Farben überzeugt auch er mit einer kontraststarken Darstellung.

Datenfunk mit EDGE-Technik

Zur Datenübertragung im GSM-Netz nutzt Nokia die beschleunigte Funktechnik EDGE. Kunden von T-Mobile und Vodafone können ihr Notebook via  Datenkabel, Bluetooth oder Infrarot so auch ohne UMTS ins Internet bringen. Wer sich aufs Mailen beschränkt, wird den Computer eventuell ganz zu Hause lassen und den integrierten E-Mail-Client nutzen. Autofahrer freuen sich über das SIM-Access-Profil, das zusammen mit entsprechend ausgestatteten Car-Kits das Telefonieren im Wagen erleichtert. Nur auf WLAN-Funk muss der Käufer eines E50 verzichten. Dafür punktet das Nokia mit Sprachsteuerung und Sprachwahl sowie einer speziellen Team-Software, die den komfortablen Aufbau von Telefonkonferenzen und den SMS-Versand an Gruppen ermöglicht. Über eine als Zubehör lieferbare Software kann das E50 sogar in bestehende Festnetz-Telefonanlagen eingebunden werden.

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