Testbericht

Nokia N93

Ein Video-Handy, das diesen Namen wirklich verdient: Die Filmaufnahmen mit 640 x 480 Pixeln können sich sehen lassen. Aber auch sonst hat das Nokia N93 einiges auf dem Kasten.

Inhalt
  1. Nokia N93
  2. Nokia N93
  3. Datenblatt

© Archiv

Nokia N93

Nokia N93: Die erste Kontaktaufnahme sorgt für hochgezogene Augenbrauen: Mit 182 Gramm Lebendgewicht und mehr als üppigen Maßen passt das UMTS-Modell aus Nokias N-Serie so gar nicht zum Handy-Trend "flacher, kleiner, leichter". Die anfängliche Skepsis weicht jedoch schnell einer gesteigerten Neugier, sobald man das N93 in der Hand hat. Denn dann fokussiert sich die Aufmerksamkeit auf das clevere Scharniersystem am Display.

Drehbares Display erleichtert das Handling

© Rainer Heidrich

Handycam: Im Kameramodus wird das N93 über spezielle Tasten an der Seite bedient.

Der 2,4 Zoll große, brillante QVGA-Monitor (240 x 320 Pixel) lässt sich nämlich nicht nur wie üblich hochkant nach oben, sondern auch quer sowie zur Seite aufklappen. Die Menüs und Bildinhalte drehen sich dabei je nach Displaystellung in die Vertikale oder in die Horizontale. Das sorgt für eine Menge Komfort: So kann man das Riesenhandy wie ein Mini-Notebook auf den Tisch legen, den Screen nach oben kippen und in aller Ruhe Termine checken, im Internet surfen oder die Bildergalerie betrachten. Letztere wird von einer 3,2-Megapixel-Kamera befüttert, die mit einem hochwertigen Carl-Zeiss-Objektiv ausgestattet ist, das obendrein ein optisches Zoom bietet  - in Handy-Cams keine Selbstverständlichkeit. Der Autofokus des N93 sorgt für scharfe Bilder, allerdings auch für eine Auslöseverzögerung von knapp einer Sekunde. So ist es fast unmöglich, gelungene Schnappschüsse in den Chip zu bannen. Ansonsten kann die Bildqualität des Nokia N93 überzeugen, auch wenn der Signal-Rauschabstand nicht optimal ausfällt.

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