One-Box-Streamingsystem

Sonos Play 1: Musikauswahl

13.1.2014 von Bernhard Rietschel

ca. 1:20 Min
Testbericht
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  1. Sonos Play:1 im Test
  2. Sonos Play 1: Musikauswahl

Was wegen der absolut intuitiven Steuerung so gut wie nie notwendig ist. Ins Grübeln gerät man höchstens bei der Auswahl der Musikquelle. Soll es Napster sein, Spotify, Juke oder doch das teurere, aber lossless in FLAC streamende Wimp? Oder keines davon, weil man genügend Musik auf der eigenen Festplatte hat? Deren genaue Spezifikation ist dem Sonos im übrigen völlig wurscht: Solange die Musikordner als Freigabe sichtbar sind, kooperiert es mit jedem Rechner und jeder NAS gleich gut.

Praxis: Multiroom-Lösungen im Vergleich

In den obigen Punkten unterscheidet sich der Play:1 nicht von seinen Verwandten. Für HiFi-Fans ist er aber wegen seiner puristischen Auslegung besonders interessant: Er versucht nicht wie etwa die Modelle Play:3 und Play:5, aus einem Gehäuse Stereoklang zu zaubern, sondern ist aufgebaut wie ein klassischer Zweiwege-Monitor, mit durchaus vornehmen, speziell für den Play:1 entwickelten Chassis und einem soliden Rahmen aus Aluguss, der dem Lautsprecherchen überraschende Masse verleiht.

Sonos Play 1 Messwerte
Der Frequenzgang (1) ist brettgerade und reicht im Bass (-6dB) bis zu sagenhaften 36Hz - aus geschätzt einem Liter Nettovolumen! Der Klirr ist sehr gering, die Box beginnt aber ab ca. 80dB den Tiefbass sukzessive zu begrenzen. Der Maximalpegel ist bei respektablen 90-95dB elektronisch begrenzt.
© Sonos

Hörtest

Massiv ist auch der Klang: wir haben aus einem vergleichbar winzigen Böxchen noch nie einen so tiefen, präzisen Bass gehört, und auch weiter oben im Mittelhochtonbereich spielt der Play:1 absolut neutral und stimmig.

Über Abbildung lohnt es sich erst zu sprechen, wen man einen zweiten Play:1 hinzugesellt und die Geschwister zum Stereopaar macht - auch das läuft wireless übers Netzwerk, ohne weitere Kabel, und liefert ein Pärchen Aktivmonitore, die ihre größeren, teureren Studiobrüder allenfalls um Maximallautstärke und die Auflösung feinster Hochtondetails beneiden, die beim Play:1 etwas matt wirkten. Dafür enthält das Play:1 gleich die komplette Anlage: ein Pärchen davon, ein Paar Steckdosen und ein Internetzugang - fertig.

 

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