Testbericht

Sony Ericsson W610i

4.6.2007 von Redaktion connect, Markus Eckstein und Michael Peuckert

Ein rundes Ausstattungspaket, starke Laborwerte und die gelungene Menüführung bescheren dem w610i ein Spitzenergebnis.

ca. 2:00 Min
Testbericht
  1. Sony Ericsson W610i
  2. Datenblatt
Sony Ericsson W610i
Sony Ericsson W610i
© Archiv
W610i Kamera
Leuchtendens Rückbild: Gleich zwei Blitz-LEDs rücken im Dunkeln liegende Objekte ins rechte Licht.
© Sony Ericsson

Mit dem W610i baut Sony Ericsson konsequent seine erfolgreiche Walkman-Serie aus. Die Verarbeitung des 299 Euro teuren Modells ist solide und das helle Display kommt mit einer preisklassenübli-chen Auflösung von 176 x 220 Pixeln daher. Kritik muss sich allerdings die Tastatur gefallen lassen: Die  Zifferntasten sind sehr klein und auch den halbkreisförmigen Doppeldrückern links und rechts unterhalb des Displays fehlt es an Größe und vor allem Ergonomie.

Viele Features, simple Bedienung

Display Sony Ericsson W610i
Fein: Das hübsch gestaltete Hauptmenü wirkt trotz der verspielten Optik sehr übersichtlich und ermöglicht eine leichte Bedienung.
© Archiv

Dafür kann das pralle Ausstattungspaket des Sony Ericsson W610i überzeugen. Das Quadband-Modell funkt weltweit und hat mit EDGE einen 384 KBit/s schnellen Datenturbo an Bord. Für Kurzstreckenverbindungen stehen Bluetooth und Infrarot bereit. Der Webbrowser bringt bei Bedarf sogar echte Internetseiten aufs Display, außerdem kann sich der User per RSS-Feeds über das Weltgeschehen informieren lassen. Auch Multimedia-Jünger kommen auf ihre Kosten. Die 2-Megapixel-Kamera fertigt ordentliche Bilder an, für akustische Unterhaltung ist selbstverständlich gesorgt: Neben dem Radio bringt der Musicplayer die eigene Hitsammlung zu Gehör, wobei das Programm >>TrackID<<<< auf Wunsch bei unbekannten Songs per GPRS nach Titel und Interpret fahndet und die Informationen als SMS zuschickt. Als Speicher kommt ein Memory Stick Micro zum Einsatz, der über einen seitlichen Slot ins Handy gelangt; 512 MB werden gleich mitgeliefert. Wie von Sony Ericsson gewohnt, punktet das W610i mit einfacher Bedienlogik. Die Menüs sind logisch aufgebaut und eindeutig benannt. Auch das Aktivitätsmenü erleichtert den Alltag ungemein. Hier werden nicht nur Neuigkeiten wie etwa ein entgangener Anruf hinterlegt, der User kann zudem Vernüpfungen zu oft benutzten Funktionen speichern. Lediglich die bereits erwähnten Schwächen der Tastatur stören das ansonsten stimmige Bild bei der Handhabung.

Plattencover und 3-D-Sound

Frequenzgang W610i
Sauber: Der Frequenzgang ist bis auf den dezenten Tiefbassabfall nahezu linear
© Archiv

Wie es sich für ein Walkman-Handy gehört, ließ das W610i auch bei den Musiktests nichts anbrennen. Bereits die gute Ausstattung mit Wiedergabelisten, reichlich Klangfeatures wie Equalizer und 3-D-Sound sowie die Darstellung des Plattencovers wusste zu gefallen. Dazu gesellte sich die einfache Bedienung des Musicplayers und nicht zuletzt eine gute Soundperformance. Die beigepackten Kopfhörer lieferten einen bassstarken Sound, auch wenn die maximale Lautstärke nicht besonders hoch ist. Der Vergleich mit dem Referenzkopfhörer, der dank des mitgelieferten 3,5-mm-Adapters ohne Probleme angeschlossen werden konnte, bescheinigte dem W610i dagegen einen ausgewogenen Klang. Doch nicht nur beim Sound kann das W610i überzeugen, auch im Labor gab das Walkman-Handy eine hervorragende Figur ab - vor allem bei der Ausdauer: Mit einer Standby-Zeit von bis zu 24 Tagen im D-Netz und knapp sechs Stunden Gesprächszeit im E-Netz gehört das W610i zu den absoluten Dauerläufern im GSM-Bereich. Auch die Laufzeiten bei eingeschaltetem Display sind hervorragend. Die gute Sende- und Empfangsqualität macht den Musikus obendrein zum zuverlässigen Begleiter, der auch im ländlichen Raum nicht so schnell den Kontakt zur Basis verliert.

Sony Ericsson W610i

Sony Ericsson W610i
Hersteller Sony Ericsson
Preis 209.00 €
Wertung 410.0 Punkte
Testverfahren 0.9

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