Testbericht

Supertooth HD-L im Test

Die 75 Euro teure Supertooth HD-L gibt sich dank sprachgeführtem Menü redefreudig. Wir haben das Bluetooth-Car-Kit getestet.

Inhalt
  1. Supertooth HD-L im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung

© Hersteller

Supertooth HD-L

Pro

  • gut verarbeitetes Gehäuse
  • ordentlicher Klang

Contra

  • stark französischer Akzent
72,4%

Eines gleich vorneweg: Die Supertooth HD-L ist nur eine Light-Ausgabe des Modells "HD" des französischen Herstellers. Selbiges wird im Internet als Quantensprung angepriesen, weil man mit ihm etwa E-Mails und SMS diktieren können soll - doch da die kostenpflichtigen Dienste über eine Telefonverbindung abgewickelt werden, die aus Deutschland nicht erreichbar ist, gibt es hierzulande nur die HD-L-Version.

Und die kommt vergleichsweise herkömmlich daher: Das gut verarbeitete Gehäuse hält mit zwei Magneten auf einer Metallspange, die man auf die Sonnenblende steckt. Mit dem großen Drehrad dreht und drückt man sich durch die Menüs, gestützt von einer etwas unfreiwillig komischen Sprachausgabe mit stark französischem Akzent - Kurzweil ist also inklusive, zumal das Gerät vor allem beim ersten Kopplungsvorgang ständig am Plappern ist.

Zwei Telefone können parallel aktiv sein, nach der ersten Kopplung lädt sich die Anlage das Telefonbuch herunter und bereitet die Einträge akustisch auf. Allerdings werden diese dann nur bei einem Anruf genannt - der Druck auf den Drehknopf aktiviert die integrierte Sprachwahl des Mobiltelefons.

Ordentlicher Klang

Unterwegs sind die Sprachspielereien des System etwas lästig, hier wäre eine klare Aussprache angenehmer. Der Klang hingegen konnte sich bei Stadttempo hören lassen, auch bei höheren Geschwindigkeiten konnte das Gerät die Fahrgeräusche übertönen und sich Gehör verschaffen - etwas quäkig wurde es dann aber schon.

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