Testbericht

iPhone-App: Sygic Aura

Mit einer packenden 3-D-Stadtansicht mischt Sygic Aura die Navi-App-Szene auf - hier darf das iPhone zeigen, was es kann.

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Sygic Aura

Sygic Aura gibt es leider nicht als Europa-Version - hier müsste man zur noch erhältlichen Vorgängerversion Sygic Mobile Maps greifen. Dafür ist Aura mit 18 Euro für D-A-CH und 20 Euro für Zentral-Europa (D-A-CH plus Osteuropa) außerordentlich preiswert.

Auch wenn die App über einen Onlinedienst die eigene Position Freunden mitteilen kann, muss man nicht zwingend online gehen. Ein Verkehrsdienst ist ebenfalls erhältlich, dieser muss jedoch umständlich über die Webseite von Sygic hinzugebucht werden - nicht gerade vertrauenerweckend.

3-D-Highlights

Doch die Hauptattraktion ist definitiv die beeindruckende 3-D-Darstellung von rund 50 Städten inklusive aller Gebäude. Nähert man sich einer Bebauung, werden die Gebäudehöhen schrittweise verringert, so dass die Übersichtlichkeit durch die 3-D-Effekte nie in Gefahr gerät - dafür sorgen die zahlreichen zusätzlichen Einblendungen, denn etwas voll ist es schon auf dem Bildschirm.

Die auch beim Scrollen und Drehen stets butterweiche Animation der Karte ist jedoch der Hammer - so etwas hat man noch bei keiner Navigation gesehen. Bei der Bedienung merkt man dann die Abstammung von Mobile Maps - die Menüs sind bis auf die Farbgebung ähnlich aufgebaut, auch die Unterfunktionen und einige Nickeligkeiten hat Sygic Aura geerbt.

Die Route kann jedoch neuerdings über mehrere Zwischenziele hinweg geführt werden und auch der Hintergrund-dienst funktioniert nach mehreren Updates einwandfrei. Während der Fahrt macht das System seine Sache gut, ohne jedoch in einem Bereich übermäßig zu glänzen. Wer also in erster Linie Spaß an der faszinierenden Kartendarstellung hat, kommt voll auf seine Kosten.

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