Testbericht

Vodafone VPA Compact III

PDA-Phones von Vodafone und Co. werden immer beliebter. connect fühlt dem VPA Compact III auf den Zahn und zeigt die Konkurrenten von T-Online, E-PLus und O2.

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Vodafone VPA Compact III

Die Verwirrung des Interessenten ist perfekt: T-Mobiles MDA Vario II, Vodafones VPA Compact III, O2s XDA trion und das bei E-Plus erhältliche HTC TyTN sind annähernd identisch, wollen das aber nicht so recht zugeben. Schließlich sind sie höchst unterschiedlich getauft und unterscheiden sich auch optisch ein wenig.

Doch Fakt ist: Unter den nur wenig variierten Gewändern steckt immer dieselbe Technik. Wer sich den Urvater TyTN auf der HTC-Webseite genau anschaut, stellt fest: E-Plus verkauft ihn ganz ohne Umtaufe und Vodafones VPA Compact III ist dem Original noch sehr ähnlich. Der T-Mobile MDA Vario II und der 02 XDA trion weichen schon ein wenig ab.

Damit hat das HTC-PDA-Phone das Potenzial zum echter Kassenschlager. connect hat den VPA Compact III von Vodafone stellvertretend ausgewählt und durch den kompletten Testparcours geschickt, die Geschwister von O2 und T-Mobile durften sich derweil in der Praxis bewähren. So kommt ein sehr vollständiges Bild der fast baugleichen Geräte mit den unterschiedlichen Namen zustande. 

Erstkontakt

Wer das erste Mal einen der HTC-Klone zur Hand nimmt und eingehend untersucht, der staunt nicht schlecht. Denn das Power-Phone vereint jede Menge Features in seinem kompakten Gehäuse: So steckt in seinem Inneren neben einem normalen Handy auch ein Windows-Mobile-PDA sowie eine alphanumerische Tastatur. Die ist so geschickt untergebracht, dass von ihr im Grundzustand - ähnlich wie bei einem Nokia Communicator - nichts zu sehen ist. Während man den Communicator aufklappt, um die Drücker freizulegen, schiebt man hier das Display einfach nach oben weg. Praktischerweise schaltet dabei die zur Stiftbedienung hochformatige Touchscreen-Anzeige gleich aufs Querformat um.  

Ein Traum für mobile Vielschreiber

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Schiebung: Die Tastatur erleichtert das Mailen und Tippen - sie lässt sich unterm Display hervorschieben.

Weil die ordentlich dimensionierte Tastatur auch flinken Fingern ausreichend Aktionsfläche bietet, klappt die Texteingabe komfortabel. Insbesondere Nutzer, die wenig Erfahrung mit den Handschrifterkennungs-Tools von Window Mobile haben, lernen das Hackbrett schnell schätzen. Denn anders als mit der fummelig via Eingabestift zu bedienenden Bildschirmtastatur trifft man hier die gewünschen Buchstaben ohne Probleme. Insbesondere ausführlichere E-Mails sind so ohne die Ausschüttung von Stresshormonen recht flott verfasst.

Praktisch ist, dass die zwei Softkeys der Front im Querformat über den Buchstabendrückern ein zweites Mal zur Verfügung stehen. Ausgewogen ist auch die Gewichtsverteilung und die Handlichkeit beim querformatigen Tippen: Aufgeschoben liegt der VPA satt in den Händen und die Tastatur lässt sich auch im Stehen oder beim Gehen bequem bedienen. Als Schreibmaschine überzeugt das PDA-Phone also auf ganzer Linie - zumal auch die gängigen alternativen Eingabemethoden wie Handschrifterkennung und Bildschirmtastatur vorhanden sind.

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