Testbericht

Vodafone VPA Compact IV

Cleveres Konzept: Der Hersteller HTC versorgt alle Netzbetreiber mit ähnlichen Smartphones - bei Vodafone heißt das aktuelle Modell VPA Compact IV und entspricht technisch dem Originalprodukt HTC P4350.

Vodafone VPA Compact IV

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Vodafone VPA Compact IV

Bei Vodafone heißen sie VPA, bei T-Mobile MDA, E-Plus und O2 verkaufen sie unter wieder anderen Namen - aber die cleveren Windows-Mobile-Smartphones der Netzanbieter unterscheiden sich weniger, als Laien vermuten. Denn all die Smartphones kommen von ein und demselben taiwanesischen Hersteller namens HTC.  

Ausstattung

 

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Schreiberling: Der VPA Compact IV eigenet sich mit seiner Tastatur ideal zum mobilen Tippen.

Neben den üblichen Smartphone-Attributen wie GPRS-Empfang, Adress- und Terminverwaltung wartet der Vodafone VPA Compact IV mit Wireless LAN und einer alphanumerischen Tastatur auf, die sich in der Gehäusemitte versteckt. Der Compact IV ist dabei quasi die kleinere, weil UMTS- bzw. HSDPA-lose Version des Vodafone VPA Compact III, der im Übrigen auch als HTC TyTN beispielsweise bei E-Plus firmiert. 

Als Betriebsystem kommt Windows Mobile 5.0 zum Einsatz - damit kommuniziert der VPA via ActivSync perfekt mit Outlook. E-Mails, Kontakte und Notizen werden klaglos synchronisiert, allerdings dauert dieser Vorgang recht lange. Das Testssystem hielt den Probanden mit rund 1000 E-Mails sowie etlichen Kontakten, Notizen und Terminen ordentlich in Atem: Rund neun Minuten dauerte die Synchronisation via USB-Kabel.

Das mag auch dem mit 200 MHz nicht gerade blitzschnellen OMAP-850-Prozessor geschuldet sein. >>Kurz mal syncen<< geht also nur bei einer überschaubaren Anzahl von Elementen. Andererseits ist eben diese problemlose Synchronisation für das Gros der Business-User, das auf dem Bürorechner Windows verwendet, auf jeden Fall ein Argument zugunsten solcher Windows-Mobile-Phones. Mac-Nutzer schauen bei der Ab-Werk-Version in die Röhre, können sich aber mit Programmen wie Missing Sync oder Pocket Mac behelfen.

Office-Integration

Wie es sich für Microsoft gehört, sind auch Office-Dokumente auf den PDA-Phones lesbar; Word- und Excel-Dateien können zudem auch bearbeitet werden. Früher keine Selbstverständlichkeit, hat der MDA auch einen PDF-Reader an Bord. Ein weiterer Vorteil ist die praktisch unerschöpfliche Fülle an optionaler Software von Drittanbietern. 

Gebremste Datenübertragung

Der VPA von Vodafone bietet neben GPRS auch die schnelle Dartenübertragung EDGE, was bei der vorgesehenen Verwendung im Vodafone-Netz aber keinen Sinn macht, da dieses kein EDGE unterstützt. Dafür hat der VPA ein Wireless-LAN-Modul, mit dem - Hotspot vorausgesetzt - die schnelle Datenanbindung garantiert ist. Ohne Hotspot tröpfeln die Daten allerdings im Analog-Modem-Tempo. Beim Datenversand auf Kurzstrecken verzichtet er auf Infrarot, beherrscht dafür aber Bluetooth. 

Einfache Steuerung

 

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Wahlhilfe: Mit der Bildschirm-Tastatur kann man auch ohne Stift Telefonnummern eintippen.

Die Steuerung des VPA Compact IV erfolgt über ein fünf-Tasten-Steuerkreuz, mit dem man sich einfach, aber nicht eben blitzschnell durch die Menüs hangelt.In der Mitte des Gehäuses verbrigt sich zudem eine alphanumerische Tastatur, die sich aufschieben lässt. Wie beim VPA Compact III überzeugt diese mit treffsicher zu bedienenden Drückern und macht das mit Bildschirmtastatur oder Handschrifterkennung oft recht quälende Schreiben längerer Texte deutlich komfortabler. 

Gemischte Messwerte

Wie viele andere PDA-Phones schneidet auch der VPA im Labortest eher mäßig ab. Hätte Palm mit den Treos 650 und 680 nicht bewiesen, dass es durchaus besser geht, müsste connect wohl an seinem Testverfahren zweifeln. Aber so bleibt wieder einmal nur der Schluss: Die Sende- und Empfangsqualität der GSM-Module bietet noch einigen Raum für Optimierungen. Letztendlich begeistert der VPA mit seinen Ausdauerwerten und der überzeugenden Handhabung.

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