Testbericht

Vorstufe Cambridge 840E

23.6.2009 von Redaktion connect und Bernhard Rietschel

Eine Vorstufe hat eigentlich einen undankbaren Job: Zwischen modernen Hochpegel-Quellen und Endstufen sind ihre Verstärkungsdienste eigentlich gar nicht nötig. Der universellen Kombinierbarkeit zuliebe muss sie die Eingangsspannung also einerseits verstärken, sie dann aber in aller Regel wieder unter den Ursprungswert herunterdämpfen.

ca. 0:30 Min
Testbericht
  1. Vorstufe Cambridge 840E
  2. Datenblatt
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© Archiv

Bei all dem elektrischen Hüh und Hott klanglich mehr zu nützen als zu schaden, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die selbst sehr teuren Konstruktionen nicht immer gelingt. Cambridge stellt sich der Herausforderung - mit angesichts des Budgets beachtlichem Aufwand. Man hat für die entscheidenden Gain- und Pufferstufen eigene, "Terrapin" getaufte Amp-Module entwickelt, die jeweils einen kompletten, diskret aufgebauten Operationsverstärker enthalten.

Die Cambridge 840_E rechtfertigte ihren Mehrpreis nicht nur mit besserer Ausstattung, sondern auch mit besserem Klang. Ein Quervergleich mit der teureren Audionet Pre1_G2 ergab dann eine überraschende Standortbestimmung: Die 840_E wirkte zwar einen Hauch erdiger in den Klangfarben und weniger fein aufgelöst am obersten Ende, aber auch kräftiger, rhythmisch prägnanter und summa summarum kaum schlechter als ihre deutsche Kollegin.

Cambridge 840E

Cambridge 840E
Hersteller Cambridge
Preis 1500.00 €
Wertung 105.0 Punkte
Testverfahren 1.0

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