Smartphone

Xiaomi Redmi Note 5 im Test

Das günstige Xiaomi Redmi Note 5 überzeugt im Test bei Kamera und Ausdauer, enttäuscht aber bei den Funkeigenschaften.

© Xiaomi

Xiaomi Redmi Note 5

Pro

  • gute Haptik und Verarbeitung
  • brillantes und helles LC-Display
  • gelungene Benutzeroberfläche
  • gute Kamera für den Preis
  • Dual-SIM, ac-WLAN, Bluetooth 5.0 und UKW-Radio
  • Schutzhülle im Lieferumfang
  • gute Ausdauer

Contra

  • knapper interner Speicher
  • schlechte Funkeigenschaften
  • durchschnittliche Ausstatttung
  • keine Schnellladefunktion

Fazit

connect-Testurteil: gut (398 von 500 Punkten)
79,6%

Das Xiaomi Redmi Note 5 ist preislich mit 299 Euro in der Smartphone-Mittelklasse angeordnet, während des kompletten Test lag der Preis im Xiaomi-Onlineshop aber bei günstigen 219 Euro. Neben dem himmelblauen Testgerät mit 32 GB Nutzerspeicher gibt es auch Farbvarianten in Gold und Schwarz sowie Versionen mit 64 GB.

Hübscher Look, gute Hardware

Optisch macht das Smartphone mit Glasfront und Metalldeckel auf der Rückseite einen hochwertigen Eindruck. Lediglich die Kunststoffkappen oben und unten zeigen, dass auch Xiaomi irgendwo den Rotstift ansetzen musste. Dies gilt aber nicht für das 6 Zoll große LC-Display im modernen 18:9-Format. Wie bei den großen Modellen liegt auch hier die Auflösung auf erweitertem Full-HD-Niveau, die Strahlkraft der Anzeige kann sich mit 497 cd/m2 ebenfalls sehen lassen.

Auch die inneren Werte des Redmi Note 5 können überzeugen. So sorgt die Octa-Core-Plattform SDM636 von Qualcomm in Verbindung mit 3 GB Arbeitsspeicher für ein flottes Bedienerlebnis im Alltag. Dazu passt auch die mit Dual-SIM, LTE Cat 6, ac-WLAN und Bluetooth 5.0 gute Connectivity-Abteilung. Der freie Nutzerspeicher beläuft sich beim Testgerät lediglich auf 22 GB, lässt sich aber erweitern.

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© WEKA Media Publishing GmbH

Testsiegel connect gut

Top-Kamera, mieser Emfang

Eine starke Vorstellung lieferte die Dual-Kamera mit 12- und 5-Megapixel-Sensoren ab. Die Bildqualtiät war im Test unter allen Bedingungen klasse, die Bedienung einfach und der Porträt-Modus glänzte mit schönem Bokeh. Auch die 13-MP-Frontkamera mit Selfieblitz wusste in der Praxis zu gefallen.

Im Labor lieferte das Redmi Note 5 ein zwiespältiges Bild ab. Während die Ausdauer dank des 4000-mAh-Akkus mit 9:22 Stunden enorm stark ist, fallen die Ergebnisse für die Sende-  und Empfangseigenschaften mit zwei Mal "befriedigend" bei GSM und LTE sowie einmal "ausreichend" im UMTS-Einsatz schlecht aus. Damit können wir das Redmi Note 5 trotz toller Kamera, umfangreicher Ausstattung und guter Laufzeit nicht empfehlen.

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