Amazon Prime, Netflix, Disney+ und Co nachrüsten

Welchen Fire TV Stick kaufen? Die aktuellen Modelle im Vergleich

Die Fire TV Sticks von Amazon machen jeden HDMI-Fernseher fit fürs Internet und damit für Streaming-Angebote. Doch welcher ist der Richtige für wen?

© Amazon

Goldene Mitte: Der Fire TV Stick (3. Gen.) bietet bis auf die Ultra-HD-Auflösung dieselbe Ausstattung wie der Fire TV Stick 4K. Dem Lite-Modell hat er die TV-Steuerungstasten voraus.

Aktuell hat Amazon drei Versionen seines beliebten Streaming-Clients im Programm:

Grundfunktionen identisch

Das Prinzip ist bei allen dreien dasselbe: Der Stick wird in eine HDMI-Buchse am Fernseher gesteckt und verschwindet so meist hinter dem Gerät. Gesteuert wird er über die mitgelieferte Fernbedienung. Nach der Einbindung ins WLAN und eventuellen Updates kann’s auch schon losgehen.

Neben dem vorinstallierten Amazon-Streaming-Dienst Prime lassen sich zahlreiche weitere Apps laden, darunter Netflix, Apple TV, Disney+, DAZN, Telekom Magenta TV sowie die Mediatheken etlicher Fernsehsender. Youtube ist selbstredend auch mit von der Partie.

Ist der Fernseher mit einem Heimkino oder einer guten Soundbar verbunden, kann man zudem Musik von Amazon Music, Spotify und anderen genießen sowie Radio hören.

Chip, Speicher und Lieferumfang gleich

Unerheblich für die Wahl sind der Prozessor (jeweils ein Quad Core mit 1,7 GHz) sowie der interne Speicher (jeweils 8 GB). Auch der Grafikchip (Graphics Processing Unit, GPU) ist derselbe. Wer mehr will, sollte sich den Fire TV Cube ansehen (hier geht’s zu unserem Test).

Der Lieferumfang ist ebenfalls identisch: Alle drei bringen ein Netzteil samt USB-Ladekabel sowie ein HDMI-Verlängerungskabel mit, so dass man den Fire TV Stick auch an Fernsehern anschließen kann, wo um den HDMI-Eingang recht wenig Platz ist.

Das sind die Unterschiede

Im Detail gibt es freilich ein paar Unterschiede, die man vor dem Kauf kennen sollte, um die richtige Wahl zu treffen.

Inhalte per Alexa suchen

Alle drei erlauben die Nutzung von Amazons Sprachassistentin Alexa. Die wird über eine eigene Taste aktiviert und erlaubt die Sprachsuche in den Inhalten. So kann man etwa Serien oder bestimmte Youtube-Clips aufrufen, ohne mühsam mit der Fernbedienung zu hantieren. Das klappt gut, aber nicht immer.

Die Fähigkeiten von Alexa lassen sich über die zahlreichen Skills erweitern und etwa Bilder von kompatiblen IP-Kameras auf dem TV anzeigen, den Wetterbericht vorlesen und mehr.

Bedientasten für den Fernseher

Der günstige Fire TV Stick Lite hat keine Drücker zur Steuerung des Fernsehers. Für An/Aus sowie die Lautstärkeregelung muss man also den Handsender seines TVs in Griffweite haben.

Anders der Fire TV Stick (3. Gen.) sowie der Fire TV Stick 4K: Mit deren Fernbedienungen kann man den Fernseher ein- und ausschalten sowie die Lautstärke regeln.

Bildqualität

Was die Auflösung angeht, schenken sich der Fire TV Lite und der Fire TV (3. Gen.) nichts: Beide unterstützen Full HD bis 1080p sowie HDR, HDR10+, HLG.

Einen Schritt weiter geht der Fire TV Stick 4K: Wie sein Name schon sagt, kann er entsprechendes Material in 4K Ultra HD darstellen. Allerdings muss hier auch der Fernseher mitmachen und einen freien Hochgeschwindigkeits-HDMI-Eingang vorhalten.

Klang

Hängt eine gute Audioausrüstung am TV, verschenkt man mit dem Fire TV Lite Potenzial. Der billigste Streamer von Amazon unterstützt maximal Dolby Audio. Die beiden anderen können mit dem neueren Standard Dolby Atmos Audio aufwarten, der ein besseres räumliches Klangerlebnis bietet. Auch Dolby Vision steht bei den beiden teureren Modellen in den Specs.

Fazit

Zwar streamt bereits der Fire TV Stick Lite mit guter Qualität in Full HD. Doch für nicht einmal 10 Euro Aufpreis bekommt man beim Fire TV Stick (3. Gen.) Tasten zur TV-Steuerung mitgeliefert – so muss man nicht mit zwei Fernbedienungen hantieren.

Wer einen UHD-Fernseher besitzt (oder anschaffen möchte) und kompatible Inhalte in der höchstmöglichen Qualität sehen will, sollte den Fire TV Stick 4K wählen.

Alle anderen sind mit dem Fire TV Stick (3. Gen.) gut bedient, der den Fernsehalltag zuverlässig mit einer enormen Bandbreite an Inhalten aufwertet.

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