Sicheres intelligentes Zuhause

Smart-Home absichern: Geräte und Lösungen für mehr Sicherheit

Einer der Hauptgründe für die Heimvernetzung ist der Schutz des Eigenheims vor Einbrechern und natürlichen Gefahren. Wir zeigen, worauf es bei Smart Security besonders ankommt und geben einen Überblick über die Angebote der wichtigsten Hersteller.

Smart Home: 8 Starterkits im Vergleich

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Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland ist zwar stark rückläufig, dennoch werden pro Tag im Schnitt mehr als 300 solcher Delikte registriert. Um sich davor zu schützen, ist heutzutage dank Smart-Home-Technik keine hochprofessionelle, sündteure Alarmanlage mehr nötig. Vernetzte Sicherheitslösungen sind vergleichsweise günstig und meist von versierten Laien installierbar. Und gerade beim Einbruchschutz spielen Smart-Home-Produkte ihre Stärken voll aus: Sensoren erkennen Gefahren frühzeitig, Sirenen und Warnleuchten schrecken Kriminelle ab. 

Zugleich hat man über die Smartphone-App auch unterwegs immer die Kontrolle über das, was zu Hause passiert. Vernetzte Steckdosen und smarte Lampen simulieren zudem im Urlaub die Anwesenheit der Bewohner und halten Einbrecher von vornherein auf Distanz. Damit wird aus dem Eigenheim zwar noch kein Fort Knox, das Risiko aber deutlich reduziert. Wer noch kein Smart-Home-System im Einsatz hat, sollte am besten auf eines der zahlreichen Komplettpakete zurückgreifen.

Lese-Tipp: Smart-Home: Acht Starterkits im Vergleich

Neben der fast immer obligatorischen Zentrale, die die Verbindung ins WLAN und Internet herstellt, finden sich darin die sicherheitsrelevanten Komponenten: Die meisten Sets enthalten zumindest Öffnungs- und Bewegungsmelder, zum Teil werden auch Kamera, Zwischenstecker, Fernbedienung und Rauchmelder mitgeliefert.

Mehr als Einbruchschutz

Da die Inhalte der smarten Security-Lösungen stark variieren, sollte der Paketpreis nicht das entscheidende Kaufkriterium sein. Interessanter sind die Gesamtkosten einschließlich aller benötigten Komponenten und etwaiger Folgekosten. Weitere wichtige Fragen: Wählt man das geschlossene System eines Herstellers oder eine offene Plattform, die auch Geräte anderer Anbieter unterstützt? Und was passiert, wenn der Strom oder das Internet ausfällt? Die meisten Systeme lassen sich übrigens auch auf Zuruf bedienen, wobei Alexa gegenüber dem Google Assistant im Vorteil ist.

Doch nicht nur Langfinger stellen ein Sicherheitsrisiko dar, auch anderes Unbill kann große Schäden anrichten. Rauchmelder gehören ohnehin zur Grundausstattung – die Frage ist eher, ob sie nicht auch vernetzt sein sollten. Wesentlicher Vorteil: Smarte Rauchmelder machen im Brandfall nicht nur akustisch auf sich aufmerksam – sie schicken zudem Benachrichtigungen aufs Smartphone, sodass man sofort reagieren kann.

Das gilt auch für Wassermelder, die sich ebenfalls in diverse Smart-Home-Umgebungen einbinden lassen. Last not least haben wir uns auch Smart Locks angesehen – also smarte Türschlösser. Hier geht es zwar primär um Komfort, es ist aber auch eine Frage der Sicherheit, ob man die Haustür aus der Ferne auf- und zuschließen kann und ob sich lückenlos nachvollziehen lässt, wer wann das Haus betreten hat.

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