Mobile Computing

Die besten Einsteiger-Notebooks unter 600 Euro

4.1.2019 von Rainer Müller

Wer günstig in die Welt der Notebooks einsteigen will, muss Kompromisse machen. Entscheidend ist beim Laptop-Kauf, worauf der Fokus liegen soll: Ausstattung, Design, Akku. Wir haben Einsteiger-Notebooks getestet.

ca. 1:55 Min
Vergleich
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  1. Die besten Einsteiger-Notebooks unter 600 Euro
  2. Die besten Einsteiger-Notebooks: Plätze 3 bis 1
Notebook Einsteiger
Dass günstige Einsteiger-Notebooks nicht wie günstige Einsteiger-Notebooks aussehen müssen, beweist das Primebook P14B von Trekstor.
© Trekstor

Günstige Laptops sind immer ein Kompromiss. Abstriche müssen Käufer vor allem hinsichtlich der Performance machen – leistungsstarke Core-CPUs sind eine Rarität in dieser Kategorie. Aber auch bei Display und Verarbeitungmerkt man sofort, wo gespart wird.

Dennoch verfolgen die Hersteller recht unterschiedliche Ansätze: Die einen fokussieren auf Ausstattung, die anderen auf Design.

Eindeutiger Testsieger ist das Acer Swift 1 – optisch bietet es einen Hauch von Premium und bei der Akkulaufzeit erzielt es kategorieübergreifend den zweiten Platz aller Testkandidaten.

Notebook Einsteiger
Nur für Einsteiger geeignet: das Asus Vivobook F505B.
© Asus

Platz 5: Asus Vivobook F505B

Das Vivobook F505B muss sich mit dem fünften Platz in seiner Preisklasse begnügen. Das liegt vor allem an den Leistungswerten, die noch ein wenig hinter den ohnehin nicht berauschenden Ergebnissen der anderen günstigen Notebooks zurückbleiben.

Und auch bei der Ausdauer liegt der Taiwaner hinter sämtlichen Testkollegen: Nach etwas mehr als fünf Stunden im Akkubetrieb muss er wieder an die Steckdose.

Auf der Habenseite verbucht das Vivobook vor allem die mit 256 GB sehr ordentlich bestückte und flott arbeitende SSD. Ebenfalls gefallen haben uns das vergleichsweise helle, entspiegelte 15,6-Zoll-Display und die Schnittstellen: So hat Asus dem Notebook neben drei USB-A-Slots auch einen modernen USB-C-Port, einen Kartenleser und einen Netzwerkanschluss spendiert.

An dem wenig stabilen Kunststoffgehäuse lässt sich allerdings gut erkennen, dass der niedrige Verkaufspreis dem Hersteller in puncto Verarbeitung (zu) wenig Spielraum bietet.

  • Preis: ca. 499 Euro
  • connect-Testurteil: ausreichend (316 Punkte)

Fazit: In verschiedenen Testkategorien muss das 15-Zoll-Notebook aus Taiwan seinem niedrigen Verkaufspreis Tribut zollen, was sich letztlich in der Gesamtwertung niederschlägt.

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Notebook Einsteiger
Günstig und trotzdem ansehnlich: das Lenovo Ideapad 320s.
© Lenovo

Platz 4: Lenovo Ideapad 320S

Der silberfarbene 14-Zöller liefert einen weiteren Beleg dafür, dass günstige Notebooks heutzutage durchaus ansehnlich sein können. Das gilt besonders für den stabilen, fast um 180 Grad umklappbaren Displaydeckel aus Aluminium – aber auch die Basiseinheit aus Kunststoff macht eine gute Figur.

Wie die anderen Einsteigergeräte leidet das Ideapad 320S allerdings unter einem recht schwachbrüstigen Prozessor, in diesem Fall einem Intel Pentium 4415U, der allerdings nur wenig aktiver Kühlung bedarf.

In puncto Ausstattung kann der kompakte Chinese ebenfalls nicht komplett überzeugen: Das liegt unter anderem an dem nur 128 GB fassenden SSD-Speicher und dem zwar spiegelfreien, dafür aber wenig hellen Display. Dafür ist das Ideapad 320S voll mobiltauglich, weil ihm unterwegs erst nach über acht Stunden der Saft ausgeht.

Eine ausgewogene Mischung aus Stärken und Schwächen ohne besondere Auffälligkeiten ergibt am Ende ein solides „befriedigend“.

  • Preis: ca. 499 Euro
  • connect-Testurteil: befriedigend (347 Punkte)

Fazit: Das kompakte Ultrabook leistet sich zwar keine größeren Schwächen, kommt im Test aber trotz ansprechender Optik und guter Ausdauer nicht an den Klassenbesten vorbei.

Auf der nächsten Seite stellen wir die Plätze 3 bis 1 der besten Einsteiger-Notebooks vor.

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