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Apps und Tools Apps: Fahrrad-Navis im Test

Kommt jetzt doch noch der Frühling? Dann nix wie raus! Wir haben fünf Fahrrad-Navis für Android und iPhone getestet und zeigen Alternativen.
Fahrrad-Navis © Anbieter

Auf der Suche nach der richtigen App muss man zunächst zwischen Navigations-Apps und den einfachen GPS-Trackern unterscheiden. Letztere zeichnen die Fahrradtour lediglich auf und bieten nicht immer eine Kartenansicht oder eine Möglichkeit, Fahrradrouten zu planen oder gar zu berechnen.

Mit einer richtigen Outdoor-Navi-App, wie beispielsweise Naviki für Android und iOS, kann man seine Touren dagegen auf dem Gerät planen – inklusive einer 3D- oder 2D-Kartenansicht. Dabei zeichnet beziehungsweise "trackt" die Software auch Routen und bietet eine Tacho-Ansicht. Auf dieser lassen sich die aktuellen Fahrwerte auf einen Blick ablesen.

Auf das Kartenmaterial achten

Beim Kauf einer App sollte man darauf achten, welche Karten die jeweilige Software verwendet. Einige nutzen Google Maps – was in Sachen Kartenauflösung für eine Standardfahrradtour ausreicht. Wer sich allerdings auch mal mit dem Mountainbike abseits der befestigten Straßen bewegt, der sollte sich auf jeden Fall eine App mit topografischen Karten zulegen.

In der folgenden Galerie zeigen wir Ihnen fünf Navi-Apps, die sich für den Einsatz auf dem Fahrrad besonders eignen. Mit dabei: Naviki, Komooot Bike, Maps 3D, View Ranger und Magic Maps Scout.

Galerie: Fahrrad-Navis im Vergleich

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Naviki

Naviki ist sowohl als Browser-Applikation als auch als App für iPhone und Android erhältlich. Nutzer können ihre aufgezeichneten Fahrradtouren hochladen oder sich Touren direkt auf dem Smartphone berechnen lassen. Die Routen sollen möglichst fahrradfreundlich sein. Insbesondere in Großstädten ist das von Vorteil.

Mit "Route berechnen" erstellt man eine neue Fahrradtour, mit der Funktion "Weg aufzeichnen" kann man die Strecke tracken, unter "Wege" die aufgezeichneten Fahrradtouren von anderen Nutzern ansehen und bei Gefallen zum Nachfahren auswählen. Naviki ist sowohl für Andoid als auch iOS kostenlos.

connect-Urteil: 4 von 5 Sternen

www.naviki.org

Google Maps als Fahrrad-Navi

Google Maps dürfte der am meisten verbreitete Kartendienst sein, da die Google-Navi auf Android-Geräten bereits vorinstalliert ist. Je nachdem wie hoch die Ansprüche an die Planungssoftware ausfallen, lässt sich auch damit eine Fahrradtour bestreiten. Wenn man bei einem Fahrradausflug keiner festen Route folgen will, genügt Google Maps zur reinen Orientierung.

Google Maps © Google
Google Maps
Doch auch die Berechnung einer Fahrradtour ist möglich. Hierbei empfiehlt es sich, die Routenberechnung auf den Fußgängermodus zu wechseln. Somit fallen für Fahrradfahrer unbefahrbare Straßen (Autobahnen oder mehrspurige Bundesstraßen) in der Regel aus der Berechnung heraus.

Navi-Apps für Android

Was nicht heißt, dass die berechnete Route immer optimal für Radler ausfällt. Da kann es helfen, die Berechnung mit dem Setzen von Stecknadeln zu beeinflusssen. Zudem sollte man die Kartenansicht "Standard" verwenden, die Satellitenansicht ist für die Fahrradnavigation zu unübersichtlich. In einer Stadt sollte man die Augen außerdem nach Fußgängerzonen offen halten, denn die sind für Radler meist tabu.   

Alternative GPS-Empfänger

Als Alternative zum Smartphone bieten sich auch GPS-Empfänger zur Fahrradnavigation an. Der Vorteil: Die Geräte sind wesentlich robuster als Smartphones und bieten einen riesigen Funktionsumfang.

Empfehlenswert für sportliche Radler ist allen voran der GPS-Fahrradcomputer Garmin Edge 800. Dieser ist sehr leicht (98 Gramm) und passt ideal auf den Rennrad-Lenker. Der Edge 800 verfügt über ein Farbdisplay, auf dem sich routingfähige Topokarten mit Radwegen darstellen lassen.

Garmin Edge 800 © Garmin
Garmin Edge 800

Fahrradtouren kann man entweder direkt auf dem Gerät berechnen oder vom Computer über den USB-Anschluss auf das Gerät kopieren. Der Edge 800 kann auch drahtlos mit Zusatzsensoren wie Pulsmesser oder Trittfrequenz-Sensor gekoppelt werden. Das hat natürlich seinen Preis: Der Edge 800 kostet zusammen mit Topokarte rund 310 Euro.

Falk Lux 30 © Falk
Falk Lux 30
Ebenfalls empfehlenswert ist der GPS-Empfänger Falk Lux30, der sich dank der im Lieferumfang enthaltenen Halterung auf dem Fahrradlenker anbringen lässt. Das robuste Gerät eignet sich sehr gut für Tourenradler oder Mountainbiker.

Der Falk Lux30 hat ein wasserdichtes Gehäuse und ist mit einer routingfähigen Topokarte inklusive Radwegen ausgestattet. Im Vergleich zu den Outdoor-Apps ist er, wie die meisten GPS-Geräte, keinesfalls ein Schnäppchen: 380 Euro – dafür gibt’s bereits ein gutes Smartphone.

 

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