Testbericht

Google Maps Navigation im Test

Kostenlos bei jedem Android-Handy dabei, ist die Google Maps Navigation die Hürde, die es zu nehmen gilt.

  1. Google Maps Navigation im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Google Maps Navigation

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Google Maps Navigation

Die Google-Maps-Navigation ist bei allen Android-Phones ab Betriebssystem-Version 2.1 bereits installiert. Zum Navigieren muss man nur noch eine ebenfalls kostenlose Sprachsynthese-Software und eventuelle Updates aus dem Android Market laden - und schon kann's losgehen.

Dank der tiefen Integration ins Betriebssystem kann derzeit kein anderes System Google Maps in Sachen Benutzerfreundlichkeit das Wasser reichen: Die App lässt sich aus allen Teilen des Systems mühelos starten; man kann auch aus allen Teilen Adressen übergeben.

Seit der Version 5.0 lässt sich die Karte auch kippen, und in einigen Städten werden 3-D-Gebäude eingeblendet, jedoch nicht während der Navigation. Das klappt - eine schnelle Internetverbindung vorausgesetzt - so flüssig und reibungslos, dass es eine Freude ist.

Auch das Umschalten auf die Street-View-Ansicht (während der Navigation als Standbild) macht richtig Spaß. Die Funktion demonstriert eindrucksvoll, welchen Mehrwert die Verknüpfung verschiedener Dienste bieten kann. Die Möglichkeit, Ziele per Sprache einzugeben, ist ebenfalls an Bord - damit ist Google derzeit sogar einzigartig in der Android-Welt.

Von der Funktion "Offline-Navigation", die eine Routenführung auch ohne Internetverbindung unterwegs möglich machen will, sollte man jedoch nicht zu viel erwarten: Zwar werden alle bereits heruntergeladenen Karten in einem Cache-Speicher gesichert und müssen somit nicht erneut geladen werden, doch ein Sammel-Download ganzer Länder ist nicht möglich.

Auch kann man die Navigation zum Beispiel in einem WLAN-Netz starten und dann ohne Mobilfunkverbindung zum Ziel navigieren, doch die Funktionen sind dann sehr eingeschränkt. An einer Datenflat führt bei Google Maps also kein Weg vorbei.

In Sachen Navigation zeigt sich die App weiter verbessert, wenngleich sie bei der Zielführung noch nicht an die Bezahlnavis herankommt: Obwohl die Navigation schnell und gut rechnet und die Kartendarstellung überzeugt, bleibt die App vor allem bei den Anzeige- und Konfigurationsmöglichkeiten und der Sprachausgabe gegenüber der etablierten Konkurrenz zurück. Trotzdem: Für die meisten Anwendungsfälle reicht sie locker aus.

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