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Testbericht Samsung Galaxy Mega im Test

von
Samsung Galaxy Mega
Labortest
83 %
Zuletzt aktualisiert: 24.04.2014
Samsung Galaxy Mega
Smartphones
Pro
  • attraktive Optik
  • sehr gute Verarbeitung
  • einfache Bedienung
  • riesiges Display
  • sehr gute Ausdauer
  • gute Bildqualität in heller Umgebung
  • erweiterbarer Speicher
  • 4-GB-Micro-SD-Karte im Lieferumfang
Contra
  • wenig interner Speicher
  • geringe Pixeldichte
Fazit

In der Summe ist Samsung mit seinem Galaxy Mega ein ­tolles Phablet gelungen.

Das Mega zeigt im Test eine überragende Ausdauerund sehr guten Empfang. Nur der Speicher könnte etwas größer sein.

Das Android-4.2.2-Modell Samsung Galaxy Mega ist wirklich riesig. Treffender als mit dem Wörtchen „Mega“ hätten die ­Marketingstrategen das größte Samsung-Smartphone also kaum benennen können.

Gehäuse: Groß, größer, Galaxy Mega!

Mit einer Länge von knapp 170 Millimetern, einer Breite von fast 90 Millimetern und einem Gesamtgewicht von 201 Gramm ist das Galaxy Mega ein rich­tiger Smart­phone-Brocken. ­Lediglich das Asus Fonepad übertrifft diese Daten noch einmal deutlich.

Trotz seiner üppigen Bauform und des hohen Gewichts liegt das Galaxy Mega über­raschend angenehm in der Hand. So muss sich niemand beim Telefonieren hinter ­einem Baum verstecken, weil er fürchtet, wegen des Prügels ausgelacht zu werden! Entgegen den Erwartungen lässt sich das Galaxy Mega ­sogar durchaus gut und auch sicher mit einer Hand halten. Dies gelingt hier deutlich ­besser als mit vielen Tablets im 7-Zoll-Format.

Haptisch gibt es an dem großen Smartphone ebenfalls nichts aus­zusetzen, denn das Galaxy Mega folgt der Designlinie des Galaxy S4, kommt mit einem feinen Muster auf der Akku­abdeckung aus Polycarbonat und ist zudem frei von Knarz­geräuschen und Spaltmaßen.

Display: Helle HD-Anzeige

Dreh- und Angelpunkt des Samsung Galaxy Mega ist ohne Zweifel das 6,3 Zoll große TFT-Display. Die Anzeige im XXL-Format löst in HD mit 720 x 1280 Pixeln auf. Diese Kombination bietet allerdings lediglich eine Pixeldichte von 234 ppi. Adleraugen können also bei sehr kurzem Betrachtungsabstand einzelne Pixel immer noch erkennen.

Dies ist jedoch lediglich in der Theorie relevant, denn im Alltag wird sich kaum jemand die Anzeige so dicht vor die Augen halten. Die Darstellung ist absolut scharf und farbneutral. Dazu gesellt sich eine sehr gute ­Helligkeit von 380 cd/m2 – das Galaxy Mega taugt also auch im Freien.

Samsung Galaxy Mega 6.3

Spätestens beim Surfen im Internet und beim Videoschauen zeigen sich die Vorteile des großen Displays.

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Ausstattung: Perfekt für Web, Video und Co

Seinen großen Auftritt hat das Mega-Phone dann als Video- und Browsing-Maschine – hier spielt es sein riesiges Display gekonnt aus – und als mobile Spielkonsole. Auf dem großen Touchscreen kommen Games wie „Real Racing 3“ super zur Geltung. ­

Einen großen ­Anteil daran hat auch die ­potente technische ­Basis. So kommt die Qualcomm-Plattform MSM8930AB mit einem Dual-Core-Prozessor mit 1,7 GHz sowie 1,5 Gigabyte Arbeitsspeicher zum Einsatz und sorgt für ruckelfreie Full-HD-Wiedergabe und ein flottes Bedientempo.

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Einziges Manko ist der für ein Smartphone dieses Kalibers doch recht knapp bemessene Speicherplatz von etwa 4 GB. Wirklich schade – hier hätte sich Samsung ruhig ein bisschen großzü­giger zeigen können. Außerdem ­lassen sich keine Apps auf die mit­gelieferte 4-GB-Micro-SD-Speicherkarte auslagern.

Dafür beherrscht das Samsung Galaxy Mega ­sämt­liche aktuellen Verbindungsstandards von GSM über UMTS inklu­sive HSPA+ bis hin zum Datenturbo LTE. Und auch sonst ist das Samsung mit NFC, schnellem n-WLAN, A-GPS, Bluetooth 4.0 sowie ­einer Infrarotdiode zur Steuerung von Audio- und Video­geräten ganz schön gut ausgerüstet.

Die Kamera bietet eine Auflösung von 8 Megapixel.
Die Kamera bietet eine Auflösung von 8 Megapixel. ©

Bedienung: Viele Goodies vom Galaxy S4

Das gilt auch in Sachen ­Software, denn hier lassen sich zahlreiche Goodies finden, die bereits das Galaxy S4 zu dem ­Supergerät gemacht haben, das es ist. So bietet das Riesending neben „Air View“, der tollen Vorschaufunktion für Nachrichten und Multimediadateien, auch die Multitasking­anwendung „Multi Window“, bei der zwei Funktionen gleichzeitig auf dem Display dargestellt werden können.

Als weitere Besonderheit zeigt das Galaxy Mega seine bis zu sieben individualisierbaren Homescreens auch im Querformat an. Je nach Anwendung oder Widget lassen sich Informationen auf diese Weise besser darstellen.

Messwerte: Mega-Performance im Labor

Musste sich das eine oder ­andere Samsung-Smartphone in jüngster Vergangenheit ­Kritik wegen der Sende- und Empfangs­eigenschaften gefallen lassen – etwa das Galaxy S4  und das Galaxy S4 mini –, so stellt das Galaxy Mega ­seine Geschwister hier weit in den Schatten: Es sendet und empfängt hervorragend. Satte 26 Punkte im GSM- und immer noch starke 23 Punkte im UMTS-Einsatz können sich sehen lassen.

Zu diesem starken Ergebnis kommt dann noch das überzeugende Energiemanagement. So holt das Galaxy ­Mega absolute Topwerte aus seinem nominell 3200 mAh großen Akku heraus. In Zahlen bedeutet das satte acht Stunden Laufzeit im ­praxisnahen Mischbetrieb. Quasselstrippen erfreuen sich außerdem an mehr als 21 Stunden GSM-Gesprächszeit und 8:34 Stunden im UMTS-Einsatz. Ebenfalls frei von Kritik ist die gut verständliche Akustik.

Fazit: Ausdauernde Multimedia-Maschine

In der Summe ist Samsung mit seinem Galaxy Mega also ein ­tolles Phablet gelungen, das mit hervorragenden Messwerten punktet und sehr gut für alle Multimedia-Aufgaben geeignet ist. Der übermäßig große Bildschirm ist hier kein Gimmick, sondern macht sich gerade beim Anschauen von Filmen oder beim Browsen wirklich bezahlt.

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Inhalt
  1. Samsung Galaxy Mega im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
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