Heimvernetzung

DLNA auch mit dem Smartphone

Inhalt
  1. Das kann DLNA
  2. DLNA auch mit dem Smartphone

Auch Smartphones können ihre Inhalte als DLNA-Server im Heimnetz zur Verfügung stellen. Ist eine solche Funktion - wie etwa auf einigen Geräten von Samsung, Sony oder LG - nicht schon ab Werk installiert, finden sich in den App-Stores Zusatzprogramme, die ein Smartphone zum DLNA-Server oder bei Bedarf zum DLNA-Player machen. Für die Vernetzung genügt es, wenn Player und Server im gleichen Heimnetzwerk angemeldet sind.

Wo dies nicht praktikabel ist - etwa wenn Sie Ihre Smartphone-Fotos auf einem fremden Fernseher zeigen wollen -, ist auch ein Zugriff per WiFi Direct Mode möglich. Dazu muss der Empfänger (meist also der Fernseher) in diesen Modus geschaltet werden. Der Player findet dann bei der WLAN-Netzsuche den entsprechenden Direct Access Point und kann sich nach Passworteingabe anmelden.

© connect

Unter Windows müssen Sie die Freigaben für Ihre "Heimnetzgruppe" gezielt festlegen.

DLNA im Detail

Ein DLNA-kompatibles Gerät kann entweder die Rolle eines Digital Media Server (DMS) übernehmen und somit Inhalte im Netzwerk bereitstellen. Oder die eines Digital Media Players (DMP) und somit die zur Verfügung gestellten Inhalte wiedergeben.

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Viele Geräte können beides - zu einem Zeitpunkt führen sie aber immer nur eine dieser Funktionen aus. Ergänzend gilt es noch Digital Media Controller (DMC - etwa Einsatz eines Smartphones als Fernbedienung), Digital Media Renderer (DMR - Wiedergabegeräte, die von einem Digtal Media Controller ferngesteuert werden; oft identisch mit einem Digital Media Player) sowie Digital Media Printer (DMP - DLNA-kompatible Drucker).

Für Mobilgeräte wurde außerdem noch definiert: Mobile Digital Media Uploader (M-DMU - sie können Daten auf einen Digital Media Server hochladen) und Digital Media Downloader (M-DMD - sie finden Dateien auf einem Digital Media Server und laden sie von dort herunter). Für die Datenformate wurden als Mindestanforderung JPEG, LPCM und MPEG-2 festgelegt.

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