Akku-Tipps

Tipps: Notebook-Akku pflegen und Energie sparen

Inhalt
  1. Notebook-Akku pflegen: Das sollten Sie beachten
  2. Tipps: Notebook-Akku pflegen und Energie sparen

Wie kann man den Stromverbrauch senken und die Akkualterung reduzieren? Das rät Dietmar Poetting, Customer Service Manager DE/AT & Contact Center Manager DACH bei Acer.

Hersteller-Tipps: Akku-Pflege

  • Lithium-Ionen-Akkus, aktuell in fast allen Notebooks verbaut, reagieren empfindlich auf extreme Temperaturen. Daher empfehlen wir, Notebooks nur bei Temperaturen zwischen 0 und 35 Grad Celsius aufzuladen. Ein Ladevorgang bei großer Hitze oder Kälte kann zum Kapazitätsverlust und zur physischen Beschädigung des Akkus führen.
  • Nehmen Sie vollständig geladene Geräte vom Strom: Wird ein komplett geladener Akku regelmäßig über längere Zeit weiter geladen, kann er Schaden nehmen.
  • Wenn Sie Ihr Notebook für längere Zeit nicht benutzen, sollten Sie es nicht mit vollständig geleertem Akku lagern. Unsere Empfehlung: Sorgen Sie für einen Ladestand von etwa 50 Prozent, lagern Sie es in einer kühlen und trockenen Umgebung und überprüfen Sie es alle sechs Monate.
  • Laden Sie Ihr Notebook möglichst mit dem Original-Netzteil. Ladegeräte von Drittanbietern können durch eine falsche Ladespannung zur schnelleren Alterung des Akkus oder akuten Schäden führen. Zudem verfällt in einigen Fällen die Herstellergarantie.
  • Kalibrieren Sie den Akku regelmäßig: Wenn die Akkukapazität plötzlich stark sinkt, kann ein nicht korrekt gemessener Ladestand das Problem sein. In diesem Fall hilft eine Neukalibrierung. Dazu laden Sie das Gerät komplett auf, halten die Ladung für eine Stunde und leeren danach den Akku komplett. Es bietet sich an, diesen Vorgang einmal im Monat durchzuführen.

Hersteller-Tipps: Energie sparen

  • Die einfachste Methode, um mit einer Akkuladung länger auszukommen, ist die Drosselung der Power über die Energieeinstellungen. Wenn Sie nicht gerade besonders leistungshungrige Anwendungen ausführen, benötigen die meisten Notebooks nicht ihre maximale Rechenpower. Ein ausbalanciertes Nutzungsprofil setzt Leistung und Stromverbrauch in ein angemessenes Verhältnis. Ist für längere Zeit keine Steckdose in Sicht, hilft der Energiesparmodus.
  • Bestimmte Funktionen wie beispielsweise Bluetooth werden von vielen Nutzern nur selten benötigt, belasten jedoch ständig den Akku. Wenn Sie also derlei Funktionen standardmäßig deaktivieren, hält Ihr Gerät länger durch.
  • Das Display ist in den meisten Fällen einer der größten Stromverbraucher und die maximal mögliche Helligkeit wird oft gar nicht benötigt. Passen Sie also die Displayhelligkeit an die Lichtverhältnisse der Umgebung an, um die Laufzeit zu verlängern. Auch eine geringere Bildschirmauflösung schont die Energiereserven.
  • Eine weitere Belastung für den Energiespeicher sind Hintergrundprozesse. Für eine längere Laufzeit empfehlen wir, nicht benötigte Hintergrundprozesse zu stoppen beziehungsweise einzuschränken. Gleiches gilt für die Synchronisationseinstellungen bei Cloud-Programmen oder Ähnlichem. Eine manuelle Synchronisierung nur bei konkretem Bedarf spart effektiv Strom.

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