Streaming-Tipps

Streaming vs. Download

7.3.2017 von Klaus Laumann

ca. 1:35 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
  1. Musik streamen mit Computer und Smartphone
  2. Streaming vs. Download
  3. Gestreamte Musik an die HiFi-Anlage übertragen

Streaming und Download – was ist der Unterschied?​

Zwar stammen sowohl beim Download als auch beim Web-basierten Streaming die Audio-daten aus dem Internet, dennoch gibt es einen wichtigen Unterschied: Beim Download erwirbt man eine Datei, die man erst einmal speichert, bevor man sie wiedergibt. Dafür hat man zusätzlich das Recht erworben, die Datei geräteunabhänig und ohne zeitliche Einschränkung zu nutzen. Außerdem ist man nur für das Laden der Daten auf eine Internet-Verbindung angewiesen. Downloads, die man gespeichert hat, lassen sich zum Beispiel auf tragbare Geräte kopieren oder an verschiedene Endgeräte im Heimnetzwerk streamen.​

Bei einem Streaming-Dienst erhält man dagegen die Möglichkeit, den gesamten Musikkatalog des Anbieters mit oft mehreren Millionen Titeln zu nutzen – allerdings nur solange man bezahlt und eine stabile Internet-Verbindung besteht. Die Titel werden zur Wiedergabe direkt aus dem Netz gestreamt und können weder gespeichert noch anders genutzt werden.​

Bluesound Node 2
Bluesound Node 2
© Bluesound

Welche Aufgabe haben Tablets und Smartphones? 

Tablets und Smartphones können beim Streamen zwei unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Sie dienen entweder selbst als Streaming-Client, der Musikdaten abruft, oder nur als Fernbedienung, die einen Client steuert. Will man unterwegs auf Web-basiertes Streaming zugreifen, benötigt man eine Internet-Verbindung, die durch ein Smartphone mit Datentarif über das Mobilfunknetz (UMTS oder LTE) zustande kommt. Solche Smartphones arbeiten dann als Streaming-Client.​

Ein Tablet, über WLAN mit dem Internet verbunden, oder ein PC kann ebenfalls ein Streaming-Client sein. Der Zugriff auf Web-basierte Streaming-Dienste erfolgt dabei entweder über eine App für das Smartphone oder über eine Software für den Computer oder alternativ auf beiden Geräten auch einfach über den Internetbrowser. 

Viele Endgeräte können über Tablets und Smartphones aber auch ferngesteuert werden. Die Hersteller nutzen die großen Displays und die technischen Fähigkeiten, um den Funktionsumfang ihrer Netzwerkplayer zu erweitern und​ die Bedienung zu erleichtern. Wenn man dann mit dem Tablet durch das Musikarchiv im Heimnetz oder durch den Katalog eines Streaming-Dienstes blättert, dient genau genommen der Netzwerk-Player als Streaming-Client, während das Tablet nur eine komfortable Fernbedienung ist. Das ist insofern wichtig, weil der Ton immer vom Streaming-Client zur Anlage kommen muss. Das heißt also im einen Fall direkt vom Smartphone und im anderen Fall vom Netzwerk-Player.​

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