Zitate-Sammlung und Tipps

Viralität auf Whatsapp: 4 Tipps für gute Status-Meldungen

WhatsApp-Tipps: Die Top 5 Regeln für den Messenger

Quelle: connect
Kleiner WhatsApp-Knigge: Das sollten Sie beachten!

1. Balsam für‘s Gehirn

Psychologen der Universität Pennsylvania in den USA gingen Anfang 2017 jenen Faktoren auf den Grund, wonach Artikel in Sozialen Medien höhere Verbreitung finden. Bei den Teilnehmern sprangen weitestgehend diejenigen Hirnbereiche an, die in Verbindung mit dem eigenen Selbstbild stehen. Ganz unabhängig davon, ob die Teilnehmer einen Artikel nun geteilt haben oder nicht.

„Menschen lesen und verbreiten Inhalte besonders dann, wenn ein Bezug zu ihren eigenen Erfahrungen besteht, zu ihrem Selbstbild oder einem Vorbild, das sie anstreben,“ erklärt Dr. Emily Falk, Leiterin der Studie. „Sie teilen Dinge in der Hoffnung, persönliche Beziehungen zu verbessern, um sich klug, empathisch oder anderweitig in einem positiven Licht darzustellen.“

2. In der Kürze liegt die Würze

Bevor man sich zum Inhalt Gedanken macht, muss man sich der Grenzen des Mediums Whatsapp-Status bewußt sein. Beim Scrollen durch die Kontaktliste sind nämlich nur die ersten drei bis fünf Worte Ihres Status‘ sichtbar. In den seltensten Fällen lässt sich eine Idee aber auf so wenig Platz auf den Punkt bringen. Achten Sie also besonders am Anfang Ihres Textes darauf, dass er Spannung und Neugierde erweckt und dadurch den Leser zum Weitertippen anregt.

Ihre Statusmeldung ist nach der Freigabe maximal genau 24 Stunden sichtbar. Zum Teilen müssen sie Ihren Lesern aber auch genügend Gelegenheit geben. Ein Status, der am späten Abend online geht, vertut wertvolle Stunden seiner Zeit über Nacht und bleibt währenddessen größtenteils ungesehen. Selbst wenn er am Nachmittag des Folgetages endlich sein Publikum erreicht, bleibt nunmehr wenig Zeit, darüber hinaus verbreitet zu werden. Setzen Sie daher den Status lieber um die Mittagsstunden ab, sobald die meisten Whatsapp-Benutzer generell anfangen, aktiv zu werden. Dabei hilft natürlich, sich dafür schon im Vorfeld Bilder zurecht zu legen.

3. Keine Scheu vor Anweisungen

Oft im Leben kommt man dadurch am besten voran, wenn man klare Anweisungen gibt. Das gilt auch für Whatsapp und andere Soziale Medien, wo Experten längst das sog. „Call to action“-Prinzip befolgen. Zu deutsch also ein Aufruf zum Handeln an den Leser, den Beitrag zu verbreiten und damit zu interagieren. Inhalte, etwa vielen Kommentaren, Reaktionen oder Bewertungen, signalisieren hohes Interesse und werden von den Steuerungs-Algorithmen des Netzwerks mit hoher Sichtbarkeit belohnt.

Ob man diese Aufrufe nun mag oder nicht – tendenziell sorgen sie für bessere Ergebnisse in dieser Richtung. Versuchen Sie also einfach markante Aussagen wie „Wer das nicht teilt, der hat kein Herz!“ oder „Ich freu mich schon auf‘s Autoscheibe-Freikratzen. Ihr auch?“ Das lässt sich auch an lustige Anreize koppeln, z.B. „Wenn ich 30 Weiterleitungen bekomme, seht ihr von mir einen Kopfstand!“ Oft zahlt sich aber schon schlichte Direktheit und Aufrichtigkeit aus: „Wenn ihr diese Nachricht verbreitet, würde ich mich ganz doll freuen.“

4. Lerne dein Publikum kennen

Ohne Inhalte ist langfristig aber jeder Versuch, in Sozialen Medien Fuß zu fassen zum Scheitern verurteilt. Ein neugewonnener Leser bleibt Ihnen nur dann erhalten, wenn ihm regelmäßig relevante und interessante bzw. unterhaltsame Inhalte geboten werden. Um herauszufinden, worauf Ihr Publikum anspringt, bleibt Ihnen leider nichts anderes übrig als zu experimentieren. Anhand der Resonanz sollte schon bald erkennbar sein, bei welchen Themen Sie auf Granit beißen und welche sich wie ein Lauffeuer verbreiten. Kleine Umfragen darf man dabei gerne auch in die Inhalte einflechten, wie etwa: „Klären wir die wichtigste Frage ein für allemal, hier und jetzt... Wer ist besser: Hund oder Katze?“

Fazit

Natürlich ist nicht jeder zum Social-Media-Superstar auserkoren. Als Berufseinsteiger oder Quereinsteiger im Kommunikationssektor kommt man allerdings schon schwer um dieses Thema herum und kann nun etwas selbstbewußter eigene Erfahrungen sammeln. Es reicht aber auch schon zur Genüge, einfach Spaß an diesem neuen Medium zu finden und mit einer Whatsapp-Statusmeldung anderen Leuten eine Freude zu bereiten.

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