Testbericht

Cambridge 640 P

8.7.2008 von Redaktion connect und Bernhard Rietschel

Die junge englische Entwicklermannschaft von Cambridge Audio nimmt die Phono-Herausforderung für 160 Euro an.

ca. 0:40 Min
Testbericht
  1. Cambridge 640 P
  2. Datenblatt
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© Archiv

Nach einem Blick unter die Haube schauten die Tester vorsichtshalber noch mal in die Preisliste: Der Aufwand im 640 P lässt manchen doppelt so teuren Preamp ärmlich aussehen. Separate Verstärkerzüge für MM und MC, letzterer mit Einzeltransistoren und rauscharmen Leuchtdioden aufgebaut, viele Folienkondensatoren zur Spannungsglättung, sauberes Platinen-Layout - das Teil ist richtig ernst gemeint.

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Opulent aufgebauter Cambridge 640 P: Parallel geschaltete Einzeltransistoren erhöhen den MC-Rauschabstand
© H.Härle

Das Labor hatte dann auch wenig am Cambridge auszusetzen: Sein mit 50 Ohm vorbildlich geringer Ausgangswiderstand treibt problemlos auch lange Verbindungskabel, die Rauschabstände (72 dB bei MC) lassen auch den Betrieb von echten, leisen Moving-Coil-Systemen zu, und die Frequenzgänge laufen schnurgerade vom Infra- bis in den Ultraschallbereich. Beste Voraussetzungen also für tollen LP-Klang.

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© Archiv

Hörtest

Der Cambridge befand sich in der Spitzengruppe der getesteten Preamps, zusammen mit dem Clearaudio. Deutlich weniger effektvoll als der Clearaudio, dafür nun mit prachtvoll breiter, sauber definierter Abbildung und einem noch ausgewogeneren Klangfarbenspektrum musizierte der Cambridge. Vor solch einer Wahl steht der Plattenhörer gerne: Beide Vorverstärker lassen das Preisklassen-übliche Niveau weit hinter sich.

Cambridge 640P

Cambridge 640P
Hersteller Cambridge
Preis 170.00 €
Wertung 95.0 Punkte
Testverfahren 1.0

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