Testbericht

Caterpillar CAT B10 im ersten Test

10.9.2012 von Athanassios Kaliudis

Nichts für Warmduscher: Der Outdoor-Androide Caterpillar CAT B10 zeigt im Test, dass er auch mal Dreck fressen kann ohne glech zu jammern.

ca. 1:25 Min
Testbericht
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Caterpillar CAT B10
Caterpillar CAT B10
© Caterpillar

Caterpillar B10: Erster Eindruck

Dort, wo die Galaxys und iPhones dieser Welt mit ihren Plastik- und Glasgehäusen Gefahr laufen, Schaden zu nehmen, sind Smartphones mit Nehmerqualitäten gefragt. Der US-amerikanische Baumaschinenspezialist Caterpillar hat mit dem B10 ein echtes Eisbrecher-Smartphone im Programm, das in einer extrem harten, gleichzeitig aber auch sehr unhandlichen Schale steckt. Schmutz, Staub, Stöße und Wasser können dem IP67 zertifizierten Boliden nichts anhaben, wir haben ihn mehrfach nass gemacht und auf unseren (nicht ganz so harten) Teppichboden fallen lassen - alles kein Problem. Dafür liegt das Ding mit rund 200 Gramm schwer und klobig in der Hand.

Praktisch: Die Telefontasten sind mechanisch ausgelegt, und sehr groß, können also auch mit Handschuhen bedient werden. Das Outdoor- Modell arbeitet mit Android 2.3 Gingerbread, das von einem etwas schwachbrüstigen Einkernprozessor angetrieben wird. Als besonderes Extra kommt das B10 mit zwei SIM-Karten gleichzeitig zurecht.

Caterpillar B10: Ausstattung

Caterpillar CAT 810
© Caterpillar

+ Dual-SIM-Kartenslot

+ solide 5-MP-Kamera

+ erweiterbarer Speicher

+ Taschenlampenfunktion

+ UKW-Radio

Technische Daten

  • Maße: 121 x 65 x 22 Millimeter
  • Gewicht: 201 Gramm
  • Display: 3,2 Zoll, 240 x 320 Pixel, TFT
  • Prozessor: 800 MHz Single-Core-Prozessor
  • Akku: 1900 mAh

Caterpillar B10: Bedienung

+ IP67-zertifiziert und damit extrem robust

+ kratzfestes Display

+ mechanische Tasten für Rufannahme

- schwer, dick und klobig

- Touchscreen reagiert nicht immer zuverlässig

- Prozessor nicht sehr leistungsstark

- Kleines, etwas grob auflösendes Display

Caterpillar B10: Kaufen oder Warten

Ein High-End-Smartphone ist Caterpillar nicht gelungen, dafür ist das Display zu klein und zu grob auflösend, die Ausstattung und Performance zu schwach. Doch wer einen Haudegen sucht, der auch mal Dreck frisst ohne gleich zu jammern, der ist hier richtig. Knausrig darf man allerdings nicht sein, im Online-Handel gibt's das CAT B10 für rund 350 Euro. Das ist angesichts des Gebotenen nicht besonders billig. Wenn es nicht ganz brachial robust sein muss: Das Sony Xperia Go oder das Samsung Galaxy Xcover können ebenfalls einiges ab. Dem fehlt allerdings die Dual-SIM-Funktion.

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