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Testbericht

Clearaudio Balance +

Der Clearaudio läßt sich dank eines hochwertigen ALPS-Potis direkt an die Endstufe anschließen.

Inhalt
  1. Clearaudio Balance +
  2. Datenblatt

© Archiv

Und das sogar symmetrisch. Zur Vollendung der "Balanced"-Kette darf sogar der Tonabnehmer per XLR ran: MC- und MM-Systeme sind aufgrund ihrer Konstruktion von Natur aus symmetrische Signalquellen, man muss nur die Tonarmverkabelung entsprechend wechseln oder umbauen.

© J. Bauer, H. Härle

Der rechte Frontplatten-Schalter mutet den Ausgang, der linke gibt durch Umgehung des Potis Vollgas.

Wer nur LP hört und nicht gerade eine ultra-edle Vorstufe betreibt, sollte die Balance_+ einmal genau so ausprobieren: direkt am Power Amp, symmetrisch angesteuert, mit Akku-Strom versorgt. Die Chancen, sich in den sehr direkten, kraftvollen Klang der Clearaudio Balance zu verlieben, stehen gut. Eine Linn Linto (AUDIO 3/03; verglichen am Referenz-Preamp Accuphase C-2800) wirkte etwas schlanker, verteidigte sich aber, indem sie die Tonhöhe von Sängern und Instrumenten besser definierte und sich noch liebevoller um die analogtypischen, feinen Zwischentöne kümmerte - bei vergleichbarer, in beiden Fällen exzellenter Abbildung.

Clearaudio Balance+ & Accu Power Supply+

Clearaudio Balance+ & Accu Power Supply+
Hersteller Clearaudio
Preis 2150.00 €
Wertung 115.0 Punkte
Testverfahren 1.0

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