Testbericht

EQ-3 Homematic im Praxistest

Nach Phones, Fernsehern und Uhren gelten Hausautomatisierungen zu den derzeit größten Wachstumsmärkten. Das EQ-3 Homematic ist mit seinem sehr vielseitigem aber auch unübersichtlichem modularen Konzept ein echter Klassiker unter den Haussteuerungssystemen.

© EQ3

EQ3 Home Matic

EQ-3 Homematic: Erster Eindruck

Das Haussteuerungssystem Homematic des Herstellers EQ-3 aus dem ostfriesischen Leer zählt zu den beliebtesten Lösungen auf dem Markt. Das modulare und vielseitige System ist über den Fachhandel, aber auch über Onlineshops wie Conrad oder Amazon erhältlich. Als Steuereinheit und Gateway ins Internet dient die "Homematic-Zentrale CCU2", für Alarm-Anwendungen gibt es eine eigene Funk-Alarmzentrale.

Die Kommunikation zu Sensoren, Aktoren und Controllern erfolgt über einen vom Hersteller selbst entwickelten Funkstandard auf der für Kurzstreckensignalisierungenreservierten Frequenz von 868 MHz. Das Angebot an Komponenten ist riesig. So gibt es zur Steuerung diverse Schalter und Statusdisplays, Handsender oder Unterputz-Interfaces für Lichtschalter.

RWE Smarthome im Praxistest

Sie kommunizieren mit Komponenten wie Bewegungsmeldern für draußen oder drinnen, einem Rauchmelder, einem Kohlendioxydsensor, einem Wassermelder, im Fensterdrehgriff integrierten oder per Magnet separat angebrachten Fensterkontakten, Heizthermostaten, Funksteckdosen, Dimm- und Schalt-Aktoren, Rollladenantrieben, elektronischen Türschlössern, Sirenen, Gongs, Signalleuchten und vielem mehr.

© EQ3

Breites Angebot: Zur Steuerung dient eine Windowssoftware oder die Zentraleinheit CCU2. Per herstellereigenem Funkstandard kommuniziert die CCU2 mit Thermostaten, Schaltern und mehr.

Für die Programmierung sorgt die Zentraleinheit CCU2 per Web-Interface, alternativ kann auch ein PC als Zentrale dienen. Zur Steuerung per Tablet oder Smartphone haben Drittanbieter Apps für das beliebte System entwickelt (etwa "Homematic touch" für iOS oder "Homedroid" für Android).

EQ-3 Homematic: Ausstattung

+ modular+ sehr flexibel und erweiterbar- größere Ausbaustufen teuer

EQ-3 Homematic: Bedienung

+ statt der Zentraleinheit kann auch ein PC mit Homematic-Software das System steuern- Programmierung kann komplex werden

EQ-3 Homematic: Kaufen oder Warten?

Die hohe Modularität ist Fluch und Segen zugleich: Sie macht das System unübersichtlich und teuer, aber auch ungemein flexibel und nachrüstfreundlich. Die Möglichkeit, das System auch über einen PC steuern zu können, stellt zudem einen zusätzlichen Mehrwert dar.

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