Smartwatch

Fitbit Versa im Test

16.9.2019 von Monika Klein

Die Fitbit Versa ist eine leichte Sportuhr, die Gesundheits- und Fitnessdaten erfasst. Nachdem der Nachfolger Versa 2 erschienen ist, gibt’s die Versa nun billiger.

ca. 1:30 Min
Testbericht
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Fitbit Versa im Test
Die Versa ist in den Gehäusefarben Silber, Roségold und Schwarz mit diversen Armbändern aus Silikon, Leder oder Metall erhältlich.
© Fitbit
EUR 65,75
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Pro

  • leichtes Gehäuse
  • lange Akkulaufzeit
  • zuverlässiges Tracking
  • auch in der Sonne gut ablesbar
  • kann Nachrichten vom Smartphone anzeigen
  • Apps aufspielbar
  • Musikspeicher
  • Coach leitet auf Wunsch zu Übungen an

Contra

  • kein GPS-Empfänger

Nach der eher maskulin designten Ionic hat Fitbit mit der Versa eine Sportuhr vorgelegt, die sich äußerlich an der Apple Watch orientiert und mit abgerundeten Ecken weit weniger dominant am Handgelenk prangt. Die Versa ist angenehm leicht und stört weder im Alltag noch beim Sport oder beim Schlafen. 

Tragen kann man sie also bequem rund um die Uhr. Im Alltag zählt sie Schritte und erinnert in einem frei definierbaren Zeitraum per dezenter Vibration daran, jede Stunde 250 Schritte zu gehen – gut, wenn man im Büro mal wieder das Aufstehen vergisst. Das tägliche Gesamtpensum an Bewegung lässt sich natürlich ebenfalls festlegen, der aktuelle Stand jederzeit direkt auf der Uhr oder in der App ablesen. 

Die Versa erkennt zudem automatisch, welche Art von Sport man absolviert und kategorisiert die Einheiten entsprechend. So lässt sich gut nachvollziehen, wann man wie lange, mit welchem Kalorienverbrauch und mit welcher durchschnittlichen Herzfrequenz trainiert hat (siehe Screens Mitte links). Auch für Schwimmer ist die Fitbit geeignet – laut Hersteller ist sie bis zu 50 Meter wasserdicht.

Kein GPS, aber Platz für Musik

Was sie nicht hat: einen eigenen GSP-Sensor. Die Streckendaten holt sich die Versa vom gekoppelten Smartphone. Beim Laufen kann sie zwar anhand der Schritte die zurückgelegte Entfernung berechnen, beim Radfahren klappt das nicht mehr. Zum Musikhören braucht man das Telefon dagegen nicht. Auf der Versa lassen sich eigene MP3s oder Playlisten von Deezer speichern, wozu man allerdings einen Premium-Account braucht. 

Die Bluetooth-Kopplung mit einem Kopfhörer hat bei uns gut funktioniert. Was ebenfalls prima klappt: Das Aufzeichnen und Auswerten der Schlafphasen. Auf Wunsch leitet die Uhr auch zu kurzen Atemübungen an, um im Alltag etwas Ruhe zu finden. Nachliefern will Fitbit eine Zyklusüberwachung für Frauen. Auch eine Bezahlfunktion ist vorbereitet, allerdings fehlen noch Partnerbanken. Zudem soll es bald möglich sein, Nachrichten von Android-Phones mit vorgefertigten Texten direkt zu beantworten.

Nachdem der Nachfolger Versa 2 für knapp 200 Euro auf dem Markt ist, ist die erste Version nun für 40 Euro weniger zu haben.

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