Testbericht

Funkwerk Dabendorf Ego Cup FM

26.2.2009 von Redaktion connect und Athanassios Kaliudis

Das Wörtchen "Cup" in Namen der Funkwerk Dabendorf Ego Cup FM (84 Euro) deutet es an: Diese Plug-&-Play-Freisprecheinrichtung findet ihren Platz im Cupholder des Autos. Getestet wurde das Car-Kit mit dem Sony Ericsson W890i.

ca. 1:25 Min
Testbericht
  1. Funkwerk Dabendorf Ego Cup FM
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Funkwerk Dabendorf Ego Cup FM
Funkwerk Dabendorf Ego Cup FM
© Archiv

Daher liegt im Karton ein Befestigungsadapter für den Becherhalter, aber auch ein Richter-Systemadapter, mit dem sich der Freisprecher beispielsweise an der Frontscheibe anbringen lässt. Für diese Variante wird allerdings ein zusätzlicher Saugnapf nötig.

Zur Ausstattung zählen ein FM-Transmitter und ein LC-Display. Der gestochen scharfe Screen zeigt neben dem Akku-Ladezustand und dem eingebuchten Handy auch die Telefonnummer des Anrufers an. Bedienen lässt sich der kleine Freisprecher über sechs berührungssensitive Tasten.

Kleines Multimedia-Erlebnis

Funkwerk Dabendorf Ego Cup FM
Schmiegt sich sanft im Cupholder an: Die Ego Cup FM von Funkwerk Dabendorf
© Fotos: Hersteller

Dank integriertem FM-Transmitter, A2DP-Profil und 3,5-mm-Stereo-Anschluss wird das Car-Kit zum kleinen Multimedia-Erlebnis: Es kann Musik vom Handy via A2DP-Profil empfangen, aber auch über den Audio-Eingang Musik vom MP3-Player wiedergeben. Via FM-Transmitter kann man den Sound dann ans Autoradio übertragen und anschließend über die Fahrzeuglautsprecher in Radioqualität genießen.

Außerdem hat die Ego Cup FM eine Multi-Point- Funktion an Deck: Anrufe von bis zu zwei Handys kann der Freisprecher gleichzeitig verwalten. Etwas Kritik gibt's für die durchschnittliche Klangqualität - da Mikrofon und Lautsprecher nah beieinander liegen, wurden die Gespräche im Festnetz durch Rauschen und Echos gestört.

Der eingebaute Lautsprecher klang etwas blechern und grob. Sobald man das Telefonat aber via FM-Transmitter auf das Autoradio legte, stellte sich gleich ein angenehmerer Klang ein. Die Echos und das Rauschen verschwanden, nur ein leises Pfeifen war noch hörbar.

Saugnapf empfohlen

Die Fahrtgeschwindigkeit konnte den kleinen Freisprecher kaum beeindrucken. Selbst bei Tempo 120 auf der Autobahn war die Klangqualität fast so wie im Stadtverkehr. Wie gut einen der Gesprächspartner im Festnetz versteht, hängt merklich von der Position des Car-Kits ab.

Montiert man die Ego Cup FM im Becherhalter, ist das Mikrofon - je nach Position des Halters - relativ weit vom Sprecher entfernt, worunter die Sprachverständlichkeit leidet. Um diese zu erhöhen, empfiehlt sich der Kauf eines Saugnapfes, mit dem das Car-Kit näher am Redner angebracht werden kann.

Funkwerk Dabendorfs neuer Freisprecher punktet mit pfiffigen Multimedia-Goodies und einfacher Bedienung. In der Disziplin Klangqualität lässt er zwar Punkte liegen, ist aber dennoch ein anständiges Plug-&-Play-Kit.

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