Testbericht

Garmin Nüvi 865Tpro

10.3.2009 von Florian Stein, Redaktion connect und Athanassios Kaliudis

Never change a running system - das haben sich die Entwickler von Garmin auch gedacht und beim Nüvi 865Tpro für 449 Euro auf die bewährten Garmin-Tugenden gesetzt: eine hochwertige und robuste Gehäuseausführung, ein flottes Arbeitstempo und einfache Bedienbarkeit.

ca. 1:35 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. Garmin Nüvi 865Tpro
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Garmin Nüvi 865Tpro
Garmin Nüvi 865Tpro
© Archiv

Pro

  • praktische Lenkradfernbedienung
  • Sprachsteuerung

Contra

  • maue Verständlichkeit
  • etwas ruckelige Kartendarstellung

Fazit

Die Sprachsteuerung macht Spaß, das Freisprechen sollte man doch lieber der "echten" Freisprechanlage überlassen.


87,2%

Screen Garmin Nüvi 865Tpro
Gewählte Route suboptimal? Neu-Berechnung per "Umleitung"-Button!
© Fotos: Hersteller

Das Hauptmenü ist mit zwei großen Buttons für die Zieleingabe und die Kartendarstellung übersichtlich gegliedert und lässt sich intuitiv bedienen.

Im unteren Bildschirmbereich des 4,3 Zoll breiten Displays finden sich die eher seltener verwendete Lautstärkeregelung und der "Zubehör"-Button, hinter welchem sich sämtliche Einstellungsmöglichkeiten und Extras des mobilen Navis verbergen.

Ist das Garmin via Bluetooth-Schnittstelle mit einem Handy gekoppelt, erscheint der Menüpunkt "Telefon" ebenfalls im Hauptmenü. In diesem können dann die Einstellungen für die Freisprechfunktionen vorgenommen werden.

Solide Ausstattung

Screen Garmin Nüvi 865Tpro
Information pur: Das neue Nüvi weiß alles
© Archiv

Allerdings sollte man das Freisprechen dann doch lieber einer "echten" Freisprechanlage überlassen - mit dem Nüvi macht das Telefonieren aufgrund der mauen Verständlichkeit einfach keinen Spaß.

Richtig viel Spaß macht dafür die Sprachsteuerung: Aktiviert und deaktiviert wird das Feature mithilfe einer praktischen Lenkradfernbedienung. Ein Kontrollblick in die obere rechte Bildschirmecke zeigt, ob die Sprachsteuerung aktiv ist.

Mit dieser kann man die komplette Navi-Steuerung übernehmen, von der Zieleingabe bis zu den Routeneinstellungen. Auf den Testfahrten klappte die Spracherkennung fast immer auf Anhieb.

Die weiteren Ausstattungsattribute erfüllen mit TMC-Empfänger, FM-Transmitter, Diebstahlschutz, Bildbetrachter und MP3-Player locker den aktuellen Standard. Eine Buchstabenausblendung fehlt leider noch immer, dafür ist jede Ecke in Europa auf dem internen Speicher hinterlegt.

Show me the way

Screen Garmin Nüvi 865Tpro
Die Kartendarstellung: Übersichtlich und filigran
© Archiv

Unterwegs gefällt Nüvis 865Tpro mit einer übersichtlichen, wenn auch etwas ruckeligen Kartendarstellung. Mit Sonderzielen, Spurassistent, Kreuzungszoom und Signposts bewegt sich das Garmin auf der Höhe der Zeit und punktet zudem mit einer gut verständlichen Sprachausgabe.

Grammatikalische Ausrutscher wie "Links abbiegen in die Heslacher Tunnel" sind mit einem Schmunzeln zu verschmerzen. Im praktischen Einsatz auf Bundesstraßen und Autobahnen navigierte das 865Tpro souverän; der Blick aufs Display erübrigte sich weitgehend.

Nur innerorts strauchelte das Nüvi ein wenig und lotste umständlich durch Wohngebiete, obwohl übersichtliche Schnellstraßen die bessere Alternative gewesen wären.

Resümee: Ein hochwertiges Navi aus namhafter Schmiede.

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