Testbericht

Gigaset E630A im Test

18.12.2013 von Hannes Rügheimer

Das Gigaset E630, der neue Star in der Gigaset-Mittelklasse, zeigt im Test bewährte DECT-Tugenden und steckt in einem gegen Staub und Wasser geschützten Gehäuse.

ca. 1:45 Min
Testbericht
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  1. Gigaset E630A im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Gigaset E630A
Gigaset E630A
© Gigaset

Pro

  • Gegen Staub und Wasser geschützt
  • Praxisgerechte Funktionen
  • Solider Eindruck im Messlabor
  • Gute Gesprächs- und Standby-Zeit

Contra

  • etwas verschlanktes Funktionsangebot

Das Gigaset E630 lässt sich schon vor dem Test anhand der Produktbezeichnung schon grob einordnen: Denn in seinen Modellbezeichnungen orientiert sich Gigaset am Autobauer Mercedes.

Gemäß dieser Logik steht die E-Serie für die gehobene Mittelklasse, die soliden Komfort verspricht, aber ultimativen Luxus und High-End-Innovationen den noch darüber angesiedelten S-Modellen überlässt.

Dieser Zielsetzung wird das Gigaset E630A absolut gerecht. Das Mobilteil dieses für 120 Euro angebotenen DECT-Komplettsets ist gegen Staub und Wasser geschützt. Dank stabilem Polycarbonat-Gehäuse und gummierter Tastatur erreicht es die Schutzklasse IP65 - einzigartig in diesem Test.

Wer will, kann auch ein Kabel-Headset ans Gigaset E630A anschließen. Gut zu diesem Einsatzprofil passt die auf der Oberseite integrierte LED-Taschenlampe: Bei eingehenden Anrufen blinkt sie sehr deutlich, zusätzlich lässt sich noch ein Vibrationsalarm aktivieren.

Testsiegel connect gut
Testsiegel connect gut
© WEKA Media Publishing GmbH

Praxisgerechte Funktionen

Aber auch bei den klassischen DECT-Funktionen braucht sich die neue E-Klasse von Gigaset nicht zu verstecken. Das 1,8-Zoll-Farbdisplay (4,6-Zentimeter- Diagonale, 128 x 160 Pixel) und die Menüführung erinnern an einige S-Modelle, wenngleich das Funktionsangebot beim Gigaset E630A etwas verschlankt wurde.

Gerade im Vergleich zum Android-basierten Gigaset SL930A zeigen sich allerdings die Vorteile dieser ganz auf Festnetztelefonie abgestimmten Bedienphilosophie: Relevante Funktionen erreicht man schon mit wenigen Tastendrücken, für den Zugriff auf Profile, Nachrichten oder die Lautstärkeeinstellung existieren eigene Tasten.

Gigaset E630A
Durchblick garantiert: Die LED-Taschenlampe kann im Garten oder im Keller hilfreich sein.
© Gigaset

Mit einem Kalender inklusive Terminerinnerungen, Wecker, Babyalarm und Direktruf finden sich viele praxisgerechte Funktionen auf der Ausstattungsliste. Außerdem unterstützt das E630A "Picture-CLIP": Ist der Anrufer im 200 Kontakte fassenden Telefonbuch mit Bild abgelegt, erscheint bei ankommenden Rufen sein Konterfei auf dem Screen.

DECT-Tests im Überblick

Zudem lassen sich den dort eingetragenen Kontakten unterschiedliche Anrufmelodien zuordnen. Und auch SMS unterstützt das Gigaset E630A. Diashows und andere Multimedia-Spielereien oder internetbasierte Infodienste bietet der Hersteller Gigaset dagegen erst in seiner S-Klasse.

Gigaset E630A Menü
Konzentration auf das Wesentliche: Das "Extras"-Menü bietet eine Sammlung nützlicher Zusatzfunktionen, aber keine Spielereien.
© Gigaset

Der in der Basisstation integrierte Anrufbeantworter fasst bis zu 55 Minuten, meldet neue Rufe mit blinkender Signaltaste und lässt sich bequem übers Menü des Mobilteils bedienen. Mit geeigneten Basisstationen unterstützt das Mobilteil auch HD-Telefonie. Sämtliche Eco-Modi sind an Bord.

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Auch im Messlabor hinterlässt das Gigaset E630A einen soliden Eindruck. An Funkeigenschaften und Klang gibt es genauso wenig auszusetzen wie an der Gesprächszeit von rund 14 Stunden und der Standby-Zeit von 15 Tagen.

Gigaset E630A Telefonbuch
Praxisgerecht: Bei diesem DECT dreht sich alles ums Telefonieren - hier spürt man die langjährige Erfahrung des Herstellers Gigaset.
© Gigaset

Fazit: Gut abgestimmtes Paket

Das insgesamt rundere Bedienkonzept und die ab Werk komplettere Ausstattung positionieren das E630A deutlich weiter oben in der connect DECT-Bestenliste als das Gigaset SL930A. Letztlich richten sich beide Modelle aber an unterschiedliche Zielgruppen.

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