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Testbericht

Lautsprecherkabel Atlas Cables Equator Bi-Wire

Mit unterschiedlichen Leitern für den Hochton- und Bassbereich leistet das Equator Bi-Wire (215 Euro drei-Meter-Stereo-Satz) klanglich Höchstleistungen.

Inhalt
  1. Lautsprecherkabel Atlas Cables Equator Bi-Wire
  2. Datenblatt

© Archiv

Atlas Cables Equator Bi-Wire

Atlas setzt für den Mittelhochton Massivleiter ein, die beim Equator Bi-Wire 1,2 mm² Querschnitt aufweisen. Im Bassbereich drehen die Schotten dafür den Spieß um und verwenden zwei Litzenleiter, deren Einzeldrähte gleichmäßig verteilt sind. Sie bestehen ebenfalls aus Kupfer und weisen einen Querschnitt vom 2 mm² auf.

Die Isolierungbesteht aus hochwertigem Polyethylen (PE), und eine PVC-Hülle schützt das Ganze noch zusätzlich. Die Kabel sind verwunden in Baumwolle gebettet und liegen in einem PVC-Schlauch.

Für den Hörtest zogen die Tester nicht nur Referenzgeräte, sondern auch günstigere Bausteine heran, um festzustellen, ob sich die klanglichen Eigenschaften auch in bezahlbaren Konfigurationen einstellen.

Die Bi-Wiring-Version des Equator überzeugte mehr als die Mono-Version. Es öffnete nochmals den Raum, ließ bei Stimmen mehr Nuancen spüren und bot den konturierteren Bass. Zudem neigte es in lauten Passagen weniger dazu, leise Instrumente zu überdecken. Da auch die Detailwiedergabe gesteigert war, was etwa Becken länger ausschwingen ließ, zogen die Tester das stereoplay Highlight Siltech MXT London zum Vergleich heran. Aber selbst dieses wies das Equator BiWire nicht in die Schranken, denn das MXT London verlieh zwar Streichern mehr Seidigkeit, doch das Equator zeigte die größere Detailfülle - wodurch ein Patt entstand und ein weiteres stereoplay Highlight an Atlas Cables ging.

Atlas Cables Equator Bi-Wire

Atlas Cables Equator Bi-Wire
Hersteller Atlas Cables
Preis 215.00 €
Wertung 7.0 Punkte
Testverfahren 1.0

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