Familientest Lautsprecherkabel Atlas Cables

15.10.2007 von Redaktion connect

Atlas bietet gleiche Kabel als Single- und als Bi-Wiring-Version (zwischen 130 und 215 Euro für das drei-Meter-Stereo-Paar) an. Im stereoplay-Hörtest lag "Bi" an geeigneten Boxen immer vorn.

ca. 1:10 Min
Vergleich
Lautsprecherkabel Atlas Cables
Lautsprecherkabel Atlas Cables
© Archiv

Kandidaten

Atlas Cabels Basic Bi-Wire Mono (2x3 Meter 130 Euro)

Atlas Cables Basic Bi-Wire (2x3 Meter 165 Euro)

Atlas Cables Equator Bi-Wire Mono (2x3 Meter 180 Euro)

Atlas Cables Equator Bi-Wire (2x3 Meter 215 Euro)

Es bietet sich an, bei Bi-Wiring unterschiedliche Kabel für die verschiedenen Frequenzbereiche zu verwenden. Schließlich sind die Anforderungen im Bass andere als für den Hoch- und Mittelton. Während im Tiefton höhere Ströme fließen und die mit starken Antrieben versehenen Basschassis durch ihre Bewegung hohe Gegenspannungen erzeugen, treten im Mittelhochton deutlich geringere Ströme auf.

Deshalb benötigt man für tiefe Töne größere Querschnitte, um den Verstärker direkter an das Basschassis zu koppeln. Dies erhöht den Dämpfungsfaktor, wodurch der Tieftöner besser vom Verstärker kontrolliert werden und tiefe Töne sauberer wiedergeben kann.

Im Hochton jedoch ist das Hauptproblem der Skin-Effekt. Bei hohen Frequenzen neigen die Elektronen dazu, sich abzustoßen, und laufen hauptsächlich an der Oberfläche des Leiters. Hier setzte Atlas Cables an und konzipierte bei ihren günstigen Bi-Wiring-Kabeln, die zwischen 130 und 215 Euro für den konfektionierten Drei-Meter-Stereosatz kosten, unterschiedliche Leiter für die Frequenzbereiche. Und da die schottische Firma diese Kabel auch als Mono-Wiring-Versionen anbietet, wo die Leiter zusammengefasst werden, konnte stereoplay nicht nur die Klangqualität der Atlas-Kabel als solche testen, sondern auch gleich den Bi-Wiring-Ansatz überprüfen.

Dabei entschieden sich die Bravehearts entgegen den üblichen Gepflogenheiten, für den Mittelhochton Massivleiter zu nehmen. Dies mutet im ersten Moment seltsam an, da ja die Oberfläche des Leiters durch viele feine Litzen vergrößert wird, um dem Skineffekt entgegen zu wirken. In Kilmarnock (südlich von Glasgow) ist man aber der Meinung, dass die erhöhte Induktivität eines Litzenleiters zu größeren Klangeinbußen führt.

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