Testbericht

Nokia 6233

Trotz vieler Business-Funktionen verliert das 6233 den Spaß nicht aus den Augen. Im Vergleich zum Vorgänger 6230i hat Nokia in Sachen Unterhaltung sogar kräftig aufgerüstet. So kann man dem Musicplayer in größerer Runde über links und rechts ins Gerät eingebaute Lautsprecher lauschen, die ganz passabel klingen. Audiophile setzen sich freilich lieber die gut klingenden beiliegenden Stereokopfhörer auf, über deren Fernbedienung sich auch Lautstärke und Titelfolge bequem regeln lassen. Per 5-Band-Equalizer kann man zudem den Klang effektiv verändern.

Etwas kleine Speicherkarte

Wer den Musicplayer nutzen will, muss aber noch etwas investieren. Denn Nokia liefert nur eine 64-MB-Speicherkarte mit. Das ist für den vernünftigen Einsatz als MP3-Player zu wenig, zumal sich das integrierte Gedächtnis nur rund 6 MB merkt. Zusätzlich sollte man noch einen Kartenleser oder ein Datenkabel einplanen, denn Letzteres fehlt im Lieferumfang. In beiden Fällen kann man ohne Treiberinstallation auf die Speicherkarte zugreifen, die vom Rechner als externes Laufwerk erkannt wird. So lassen sich die gewünschten Titel einfach mit der Maus aufs Handy schieben. Das klappt problemlos und schnell, der Musicplayer sucht sich die Songs dann selbst zusammen. Was zum vollkommenen Musikglück fehlt? Ohne Zubehör-Adapter lässt sich kein normales Headset mit Klinkenstecker anschließen. Außerdem sitzt der breite Nokia-Stecker des Headsets nicht wirklich fest, schon bei leichter Berührung kam es im Test zu kurzen Aussetzern.

Kamera mit 1,9 Megapixel

Gute Nachricht für Hobbyfotografen: Die Kamera des 6233 knipst Bilder mit einer Auflösung von 1,9 Megapixeln, der Vorgänger schaffte nur 1,2. Allerdings fehlt ein Autofokus und ein Kameralicht. Dafür zeichnet das Handy Videos mit VGA-Auflösung (480 x 640 Pixeln) auf. Nettes Gimmick: Die Aufnahme lässt sich via Pause-Taste unterbrechen, sodass man mit etwas Geschick Filme mit Schnitten erstellen kann.

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