Testbericht

Nokia 6233

Für Entertainment ist gesorgt, doch steht das 6233 auch im Geschäftsalltag seinen Mann? Die Frage ist berechtigt, denn für den professionellen Einsatz war der Vorgänger 6230i nicht unbedingt geeignet: Der finnischen Gepflogenheit des Duzens folgend sortierte das Adressbuch aus Outlook importierte Kontakte nur nach den Vornamen. Das hat sich mit der neuen Serie-40-Oberfläche geändert, die auch beim 6233 zum Einsatz kommt: Nun werden Vor- und Nachnamen in getrennten Felder abgelegt, sodass auch die steiferen europäischen Nachbarn  bei der Nummernrecherche nicht aus dem Tritt kommen.

Universelle PC-Anbindung

Den Abgleich mit Outlook organisiert die beiliegende Software PC Suite, die sich auch um die Anbindung des Notebooks ans schnelle UMTS-Netz kümmert. Das klappte mit wenigen Klicks, Kontakt zum Mobilrechner nimmt das 6233 über ein optionales Kabel, Bluetooth oder die Infrarot-Schnittstelle auf. Für Videotelefonate eignet sich das 6233 allerdings nur bedingt, denn Nokia hat auf eine zweite Kamera auf der Front verzichtet. Zwiegespräche von Angesicht zu Angesicht sind also nicht möglich.

Kräftiger Akku

Im Labor zeigte das 6233 nur durchschnittliche Sende- und Empfangsqualitäten, was im gut versorgten Stadtgebiet aber kein Problem ist. Zudem verwöhnt das Nokia mit guten Ausdauerwerten. Zwar ist beim Dauergespräch im UMTS-Netz auch schon nach 2:10 Stunden Schluss, die Standby-Zeit ist mit gut neun Tagen aber brauchbar. Im GSM-Netz liegen Standby- und Gesprächszeit weit über den Werten im UMTS-Netz. Werden die Elektronen knapp, kann man den UMTS-Empfang abschalten. Wer gern mit seinem Handy spielt, darf sich auch freuen: Bei eingeschaltetem Display kommt das 6233 auf sehr gute 11:30 Stunden Betriebszeit.

Nokia 6233

HerstellerNokia
Preis159.00 €
Wertung394.0 Punkte
Testverfahren0.9

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