Testbericht

Nokia C3

Trotz Blackberry-Design möchte das Nokia kein Business-, sondern ein einfaches Freizeithandy sein - was dem C3 auch sehr gut gelingt.

Inhalt
  1. Nokia C3
  2. Datenblatt

© Archiv

Nokia C3

Ein Handy mit vollwertiger Qwertz-Tastatur für nur 120 Euro Preisempfehlung vom Hersteller - das nennt man eine Kampfansage. Nokia nimmt preisbewusste Netzwerker ins Visier und bringt mit dem Serie-40-Modell C3 ein auf Messaging und Social Networking ausgerichtetes Handy an den Start.

Auf dem Homescreen lassen sich mit nur wenigen Klicks Facebook- und Twitter-Accounts in einem Widget einrichten; so bleiben Statusmeldungen stets im Blick, während auch eigene Tweets spielend leicht in die Netzwerke gepostet werden können.

Mit 2,4 Zoll in der Diagonalen schafft der Bildschirm nur eine bedingte, aber insgesamt ausreichende Übersicht. Top: In Hotspot-Nähe bucht sich das im klassischen Blackberry-Look designte Nokia mit den Standards b oder g ins kabellose Netzwerk ein. Fern ab von WiFi funkt das Nokia C3 in den vier GSM-Bändern und übermittelt Datenpakete fix via EDGE.

Ob Kurznachrichten, E-Mails oder Statusmeldungen: Bereits nach wenigen Anschlägen kann die vierreihige Schreibtastatur überzeugen. Die Tasten sind gummiert und in der Mitte leicht gewölbt, sodass man bereits durch bloßes Ertasten die einzelnen Drücker auseinanderhalten kann.Bei ungünstigen Lichtverhältnissen sorgt die dezente Tastenbeleuchtung für eindeutige Verhältnisse; der Ziffernblock in der Mitte des Qwertz-Layouts ist grau hinterlegt und hebt sich optisch gut ab.

Sehr gut gefallen auch die im Deutschen unumgänglichen Tasten für die Umlaute ö, ä, ü - ein Großteil der deutlich teureren Smartphones geht hierfür den Umweg über Doppel- und Dreifachbelegung der Tasten für die Vokale.

Für den Business-Alltag ist das Nokia C3 trotz komfortabler Volltastatur nicht geeignet, da es eine Exchange-Anbindung für den geschäftlichen E-Mail-Verkehr und entsprechende Software für das Lesen und Bearbeiten von Office-Dokumenten missen lässt.

Das Fazit unserer Laboringenieure fällt durchwachsen aus: Die Ausdauer ist gut, die Empfangs- und Akustikwerte kommen hingegen nicht über den Durchschnitt hinaus - was angesichts des kleinen Preises verschmerzbar ist. Kurzum: Privatanwender bekommen mit dem Nokia C3 ein günstiges und sauber verarbeitetes S40-Handy mit toller Schreibtastatur.

Nokia C3

Nokia C3
Hersteller Nokia
Preis 129.00 €
Wertung 365.0 Punkte
Testverfahren 1.0

Mehr zum Thema

Testbericht

71,8%
Das Lumia 720 ergänzt die inzwischen fünf Geräte umfassende Lumia-Palette im Mittelfeld und stellt dabei sogar ein…
Testbericht

76,2%
Nokias neues Superphone: Das Lumia 1020 kommt in knalligen Farben, mit extravagantem Design und überzeugt im Test mit…
Testbericht

71,0%
Das Nokia Lumia 625 ist mit guten 404 Punkten im Test und einer Preisempfehlung von 299 Euro wahrlich nicht teuer…
Testbericht

Das günstige 5-Zoll-Smartphone Nokia XL zeigte sich bei der Vorstellung auf dem MWC hervorragend verarbeitet. Die Sofware-Plattform konnte dagegen…
Testbericht

72,6%
Ein Nokia Lumia, das vom Start weg nur 159 Euro kostet, ist schon eine kleine Sensation. Stimmt die Qualität des neuen…