Testbericht

Nokia HF-6W

Die spinnen, die Finnen: Satte 140 Euro soll der Kunde für einen Plug-&-Play-Freisprecher ausgeben, der auf den ersten Blick keine besonderen Ausstattungs-Features aufweist. Doch bei genauer Betrachtung ist die HF-6W ihren Preis wert, denn an ihrem Inneren haben die Nokia-Techniker lange getüftelt.

Inhalt
  1. Nokia HF-6W
  2. Datenblatt
Testbericht Nokia HF-6W

© Archiv

Testbericht Nokia HF-6W

Pro

  • außergewönlich gute Klangqualität
  • herausziehbares Ladekabel
  • extrem einfache Installation
  • problemlose Handhabung

Contra

  • mit steigendem Tempo leidet Klang
71,6%

Die HF-6W bleibt dem Plug-&-Play-Prinzip treu und kommt ohne Mikrofonkabel aus. Das Geheimnis sind vier trickreich geschaltete Mini-Mikros, deren Signale miteinander verrechnet werden. Dank dieser Speech-Tracking-Technik soll die HF-6W mit einer außergewöhnlich guten Klangqualität aufwarten. Ein zweites Extra ist so genial wie einfach:Weil Bluetooth-Verbindungen stark am Handyakku zehren, hat Nokia seiner Plug-&-Play-Lösung ein herausziehbares Ladekabel spendiert. Dank des mitgelieferten Adapters passt die Strippe nicht nur in die Ladebuchsen der neuen Nokia-Modelle, sondern auch in die etwas dickeren älterer Geräte.

Wer ein Mobiltelefon der Konkurrenz benutzt, kann dieses pfiffige Detail nicht nutzen, wohl aber die ausgereifte Technik der HF-6W. Denn in der Praxis geht der Trick mit den vier Mikrofonen auf:Die Nokia klingt im Praxiseinsatz angenehm, wenn auch nicht sonderlich präsent. Die Sprache des Angerufenen bleibt dabei ebenso gut verständlich wie die Stimme des Fahrers am anderen Ende der Leitung. Jenseits von 100 km/h tönt die HF-6W im Auto wie im Festnetz etwas angestrengt, worunter mit steigendem Tempo auch der Klang leidet. Aber dank der hohen Maximallautstärke kann man immer noch telefonieren. Die extrem einfache Installation, die problemlose Handhabung und die gebotene Qualität rechtfertigen also den hohen Preis.

Nokia HF-6W

  
HerstellerNokia
Preis143.00 €
Wertung358.0 Punkte
Testverfahren1.0

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