Testbericht

Philips SE765

2.2.2011 von Wolfgang Boos

Technisch bietet das SE565 eine gute Basis. Bei der Umsetzung steht sich Philips allerdings an vielen Stellen selbst im Weg.

ca. 1:20 Min
Testbericht
  1. Philips SE765
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Philips SE765
Philips SE765
© Wolfgang Boos

Stolze 70 Euro verlangt Philips für sein SE565. Was bekommt der Kunde fürs Geld? Zunächst mal ein recht schickes, leicht geschwungenes Mobilteil, das perfekt am Ohr liegt und auch bei längeren Plaudersessions nicht unangenehm drückt.

Stimmige Hardware

Die beleuchteten Gummitasten sind als Steg aufgebaut und lassen sich sauber und zielgerichtet drücken, auch die Größe stimmt. Das Display ist in Monochrom ausgeführt und gut beleuchtet, nur die Schrift auf dem Anzeigefeld fällt etwas dünn aus. Ein Umstand mag den frischgebackenen Besitzer anfänglich verwirren: Die Displaysoftkeys sind im Grundzustand ohne Funktion. Ins Menü kommt man über einen eigenen Hardkey, erst dort geht's dann per Softkey-Bedienung weiter.

200 Namen und Telefonnummern fasst das Adressbuch, was in dieser Klasse guter Schnitt ist - eher knapp bemessen sind die 14 Zeichen, aus denen ein Name im Adressbuch bestehen darf; die meisten Konkurrenten erlauben immerhin 16. Auch eine Zeitsteuerung für Klingeltöne oder eine Kurzwahlfunktion sucht man beim Philips-Modell vergeblich. Als nervig stellen sich, wie beim in der Oberklasse getesteten Bruder, die ständigen kurzen Zwangspausen beim Aufrufen von Telefonbuch oder Anruferlisten heraus.

Auch klingelt die Basis bei eingehenden Anrufen nicht mit, obwohl sie für den Anrufbeantworter einen Lautsprecher eingebaut hat. Hier steht sich Philips selbst im Weg - denn die Hardware-Basis des SE565 stimmt und könnte viel mehr hergeben. Lob gibt's dafür für den Anrufbeantworter: Der merkt sich 60 Minuten Nachrichten, was mehr als üppig ist; außerdem informiert er via Blinklicht und Zähler an der Basis, ob, und wenn ja wie viele Nachrichten zum Abhören warten. Am Mobilteil werden entgangene Anrufe ebenfalls per LED signalisiert.

Grünes Licht aus dem Labor

Wenig auszusetzen hatten die Messingenieure aus dem connect-Labor: Sowohl bei den Ausdauer- als auch bei den Akustikmessungen konnte das SE565 ein Gut einfahren. Dass am Ende nur ein Befriedigend steht, liegt an der allzu sparsamen Ausstattung.  

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