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Samsung Galaxy A40 im Test

Kompakt, schick und bunt – das Samsung Galaxy A40 sammelt auf Anhieb Sympathiepunkte. Bei der Laufzeit muss das günstige Smartphone im Test allerdings Federn lassen.

© Samsung

Samsung Galaxy A40 im Test
EUR 248,9

Pro

  • Haptik und Verarbeitung spitze
  • vier Farbvarianten erhältlich
  • kompakte Abmessungen
  • geringes Gewicht
  • brillantes OLED-Display
  • sehr gute Kameraqualität im Hellen
  • Dual-SIM und SD-Karten-Slot
  • 5-GHz-WLAN, Bluetooth 5.0 und NFC
  • für den Preis ordentliche Performance und Speicherausstattung
  • einfache Bedienung

Contra

  • schwache Ausdauer
  • schwache Fotoqualität im Dunkeln
  • knappe Ausstattung

Fazit

connect-Urteil: befriedigend (369 von 500 Punkten)
73,8%

Das Galaxy A40 ist der kleine Bruder des Galaxy A50, das im Test in der connect eine starke Vorstellung abliefern konnte. Daran möchte nun auch das deutlich günstigere Einsteigermodell anknüpfen.​

OLED-Display zum Kampfpreis

Zur Preisempfehlung von lediglich 249 Euro, im Web ist das gute Stück bereits ab 210 Euro zu bekommen, erhält der Käufer mit dem Galaxy A40 ein schick gestyltes und auf Wunsch auch buntes Smartphone.

Mit seinen kompakten Abmessungen, dem geringen Gewicht von schlanken 140 Gramm und an den Seiten sanft abgerundeten Kanten liegt das Samsung super in der Hand. Dass die Rückseite lediglich aus Kunststoff besteht, stört dabei zu keiner Zeit – dass es keinen Schutz gegen Wasser und Staub gibt, schon eher. Doch in dieser Preisklasse kann man eben nicht alles haben, wie man auch an den Mitbewerbermodellen sehen kann.

Dafür trumpft das Galaxy A40 mit einem OLED-Display samt Notch auf –für den Preis ist das eine kleine Sensation. Dank erweiterter Full-HD-Auflösung mit 1080 x 2340 Pixeln werden Inhalte auf der 5,9 Zoll großen Anzeige brillant und farbstark wiedergegeben. Auch die Strahlkraft des Bildschirms liegt mit 361 cd/m2 unter Laborbedingungn im grünen Bereich

© Screenshot & Montage: connect

Die Navigationsleiste des Samsung lässt sich anpassen und auch mit Gesten versehen. Wer mit dem Galaxy A40 arbeiten möchte, der freut sich über „Office Mobile“ von Microsoft. Das brillante OLED-Display offeriert vier Voreinstellungen für die Farbdarstellung.

Unter der hübschen Kunststoffabdeckung arbeitet ein hauseigenes System-on-a-Chip (SoC) der Koreaner, das mit acht bis zu 1,8 GHz schnellen Kernen und 4 GB RAM für eine ordentliche Alltagsperformance sorgt. Während der Testphase gab es hier keine großen Auffälligkeiten. Für den Nutzer stellt das Galaxy A40 etwa 50 GB Speicher bereit, der sich über den Micro-SD-Speicherkartenslot einfach und günstig aufrüsten lässt.

Zusätzlich zum Speicherschacht bietet das A40 zwei SIM-Karten-Einschübe, es lässt sich also mit zwei Mobilfunkkarten nutzen. Auch die restliche Connectivity-Ausstattung geht mit LTE Cat 6, ac-WLAN, Bluetooth 5.0 und dem Nahfunk NFC angesichts des günstigen Preises vollauf in Ordnung.​​​

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Tolle UI, schwache Ausdauer

Die Bedienung des Android-9-Modells gelingt über die hauseigene Benutzeroberfläche One UI zu jeder Zeit problemlos. Zudem bietet sie viele Anpassungsmöglichkeiten und zusätzliche Software-Features. Ergänzt wird das üppige Paket von einem UKW-Radio.

Im Labor gab es dann Licht und Schatten zu vermelden. Während sich die Funk- und Akustikeigenschaften als gut erwiesen, musste das Galaxy A40 beim Thema Ausdauer mit lediglich 7:27 Stunden Laufzeit die rote Laterne im Testfeld übernehmen. Hier ist der 3100-mAh-Akku einfach zu schwachbrüstigdimensioniert.

Am Ende hält das Galaxy A40 einen Respektabstand zum großen Bruder und muss sich wegen derlediglich befriedigenden Ausdauer und knappen Ausstattung mit dem letzten Platz im Test begnügen. Absolut gesehen erhält der Nutzer mit dem Galaxy A40 aber ein modernes Smartphone mit tollem Display und kompakten Abmessungen.

© Screenshot & Montage: connect

Im Modus „Live-Fokus“ lässt sich der Grad der Hintergrundunschärfe in Echtzeit einstellen.

Schönwetterkamera

Die Dual-Kamera des Galaxy A40 bietet eine Auflösung von 16 Megapixeln beim Weitwinkel-Sensor mit 78 Grad Öffnungswinkel und 5 Megapixeln beim Ultra-Weitwinkel-Sensor mit satten 123 Grad. Mit Letzterem lassen sich dann auch Gruppen oder Landschaften gekonnt einfangen. Auf der Front kommt gar ein Sensor mit 25 Megapixeln zum Einsatz, der im Test eine gute Bildqualität liefern konnte.

Das User-Interface hat Samsung wie üblich sehr übersichtlich gestaltet. Die Kameras lassen sich recht zügig über eine Bedienfläche im Sucher umschalten. An Features gibt es neben verschiedenen Modi wie „Panorama“ oder „Pro“ auch einen zuschaltbaren Szenenoptimierer mit 19 Voreinstellungen für bestimmte Szenarien. Dieser soll je nach Motiv für besonders gute Farben und eine angepasste Helligkeit sorgen. Im Test wussten die Aufnahmen damit optisch zu gefallen, entsprechen aber oftmals nicht mehr dem Original. Videos zeichnet das Phone maximal mit Full-HD-Auflösung auf.

© WEKA Media Publishing GmbH

Testsiegel

Im Bildtest präsentierte sich das Galaxy A40 als Schönwetter-Knipse, bei gutem Licht kann man also eine von unserem Labor attestierte „sehr gute“ Bildqualität erwarten. Ganz anders sieht es dagegen unter Low-Light-Bedingungen aus, denn hier liefert die Hauptkamera lediglich „befriedigende“ Ergebnisse ab.

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