Testbericht

Sony Ericsson F305

Das von Haus aus unscheinbare, aber mit Wechselcovern zum Hingucker aufrüstbare F305 ist für daddelverrückte Jugendliche konzipiert.

Inhalt
  1. Sony Ericsson F305
  2. Datenblatt

© Archiv

Sony Ericsson F305

Das Spielemenü lässt sich mittels einer eigenen Taste schnell auf den Bildschirm holen. Bei optionalen Spielen im Querformat, die man auf der Sony-Ericsson-Seite kaufen kann, rücken auch die beiden Drücker oberhalb des Displays ins Zentrum des Geschehens und das Handy mutiert zur Spielkonsole.

Von Haus aus sind elf Spiele vorinstalliert, von denen sich einige den integrierten Bewegungssensor zunutze machen und per Gesten gesteuert werden, etwa beim Bowling - Nintendos Wii lässt grüßen.

Viel Licht, wenig Schatten

© Foto: Hersteller, Screens: connect

Elf Spiele mit Bewegungssteuerung sind im F305 installiert

Die Verarbeitung des 159 Euro teuren Quadband-Modells geht alles in allem in Ordnung, allerdings knirscht das Gehäuse bereits bei sanftem Druck. Die Tastatur hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Die flach ins Gehäuse eingelassenen Zifferntasten wollen sorgfältig anvisiert werden, die übrigen Drücker sind besser abgehoben und bieten gutes Feedback.

Neben den Spielen fährt das F305 weitere Multimedia-Goodies auf, etwa ein UKW-Radio inklusive der Sendererkennung RDS. Der Musicplayer für die eigene MP3-Sammlung kann in puncto Optik und Ausstattung allerdings nicht mit den Walkman-Brüdern gleichziehen, auch klingt das mitgelieferte Headset arg dünn.

Stereolautsprecher und 1 GB Speicherkarte

Wer die Clique bespaßen will, kann seine Soundsammlung oder einen Radiosender auch über die Stereolautsprecher des Handys zu Gehör bringen. Eine 1 GB große Speicherkarte liegt bei.

© Archiv

Musicplayer: Einfach zu bedienen und mit Equalizer fürs Soundtuning

Und wenn mal keiner weiß, wie das aktuell gespielte Lied heißt, springt das Programm TrackID in die Bresche: Das zeichnet ein kurzes Stück des gesuchten Lieds auf - vom Radio oder von einer externen Quelle -, gleicht es über eine Datenverbindung mit einer Datenbank ab und nennt nach der Identifikation Songname und Interpret.

Auch eine schnappschusstaugliche 1,9-Megapixel-Kamera hat das F305 ebenso an Bord wie Bluetooth, EDGE, einen E-Mail-Account und einen WAP-Browser. Auch kann man das Handy als Massenspeicher an den PC andocken und mit Inhalten befüllen, nur der Datenabgleich mit Outlook funktioniert nicht.

Im Labor überzeugte das F305 in beiden GSM-Netzen mit jeweils 14 Tagen Standby- und über fünf Stunden Gesprächszeit. Ebenfalls top: die sehr guten Empfangseigenschaften und die gute Akustik. 

Sony Ericsson F305

Sony Ericsson F305
Hersteller Sony Ericsson
Preis 129.00 €
Wertung 292.0 Punkte
Testverfahren 1.0

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